Dennis Schröder, Atlanta Hawks, Brooklyn Nets, NBA
Dennis Schröder erzielte 31 Punkte © Getty Images

Dennis Schröder lässt sich keine negativen Folgen nach dem Benching gegen Golden State anmerken. Der Nationalspieler führt seine Atlanta Hawks zum Sieg.

Dennis Schröder hat die erneute Degradierung von Headcoach Mike Budenholzer offenbar gut verkraftet und wieder sportliche Schlagzeilen geschrieben.

Der deutsche Nationalspieler war beim 110:105-Sieg der Atlanta Hawks gegen die Brooklyn Nets in der NBA mit 31 Punkten der Matchwinner für sein Team - offenbar auch dank eines Telefonats. Schröder sprach am Abend vor dem Spiel für eine Stunde mit Forward Paul Millsap.

Es war bereits Schröders viertes 30-Punkte-Spiel der Saison (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US).

Calderon verdrängt Delaney

In den Schlusssekunden verwandelte Schröder wichtige Freiwürfe, die Atlantas Sieg sichern. Statt Schröder erwischte es dieses Mal seinen Backup Malcolm Delaney. Der frühere Münchner spielte wegen des Debüts von Veteran Jose Calderon keine Minute. Der Spanier blieb in zwölf Minuten mit null Punkten und einem Assist allerdings blass.

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Zweitbester Werfer der Hawks war Paul Millsap mit 24 Punkten, Dwight Howard (11 Punkte/14 Rebounds) erzielte ein Double-Double.

Bei den Nets glänzte Reservist Sean Kilpatrick mit 27 Zählern. Brooklyn bleibt mit elf Siegen und 52 Niederlagen abgeschlagen Schlusslicht der NBA. Atlanta (35-29), das zuletzt sechs der letzten acht Spiele verloren hatte, ist Fünfter der Eastern Conference.

Okulaja verteidigt Schröder

Schröder hatte nach dem All-Star-Break bereits mehrere außersportliche Schlagzeilen geschrieben. Wegen zwei Verspätungen wurde er suspendiert und in der nächsten Partie auf die Bank gesetzt.

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Gegen Golden State am Dienstag wiederum verlor er wegen einer Diskussion mit Howard Gegenspieler Stephen Curry aus den Augen, der dies eiskalt bestraft. Budenholzer ließ seinen Spielmacher deswegen anschließend auf der Bank schmoren. Sein Berater Ademola Okulaja verteidigte seinen Schützling im SPORT1-Interview aber.

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