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Dennis Schröder und die Atlanta Hawks gaben gegen Golden State eine frühe Führung aus der Hand © getty

Dennis Schröder leistet sich gegen Golden State wieder eine Undiszipliniertheit, wird auf die Bank verbannt. Ein Ersatzmann führt die Warriors zum Comeback.

Wieder Wirbel um Dennis Schröder bei den Atlanta Hawks: Zuerst lieferte der Point Guard gegen Vize-Meister Golden State Warriors ein überragendes erstes Viertel mit 19 Punkten ab (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US).

Danach ließ der gebürtige Braunschweiger wie sein gesamtes Team aber nicht nur deutlich nach, sondern wurde von Hawks-Coach Mike Budenholzer im dritten Viertel sogar auf die Bank strafversetzt, weil er statt zu verteidigen mit Teamkollege Dwight Howard eine vorherige Aktion diskutierte.

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Schröder uneinsichtig

Sein direkter Gegenspieler Stephen Curry nutzte die Freiheiten und versenkte einen völlig offenen Dreier. Grund genug für Budenholzer, Schröder trotz seiner bis dato starken Leistung (23 Punkte) für den Rest der Spielzeit auf der Bank schmoren zu lassen.

Am Ende verlor Atlanta trotz des Traumstarts mit 42 Punkten im ersten Viertel doch noch 111:119 gegen den Favoriten aus Kalifornien, dem vor allem Bankspieler Andre Iguodala mit 24 Punkten, fünf Rebounds und vier Assists zum erfolgreichen Comeback verhalf.

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Schröder zeigte sich nach der erneuten Disziplinarmaßnahme uneinsichtig: "Ich verstehe die Entscheidung des Trainers nicht. Ich will auf dem Feld stehen", sagte der Aufbauspieler. "Vielleicht bin ich zu ehrgeizig."

Schröder, der zuletzt von Budenholzer wegen Verspätungen bereits zweimal bestraft worden war, will nun das Gespräch suchen: "Der Trainer und ich müssen darüber reden. Dwight sollte auch dabei sein."

Curry und Thompson hadern

Die Superstars der Warriors, Curry und Klay Thompson, haderten dagegen erneut mit ihrer Wurfquote. Der zweimalige MVP Curry (24 Punkte) traf nur acht seiner 20 Feldwürfe.

Der sonst als Scharfschütze bekannte Thompson kam bei 13 Punkten auf eine Quote von fünf Treffern bei zwölf Versuchen und verfehlte dabei sechs seiner acht Würfe aus der Distanz.

Dennoch reichte den Dubs vor allem ein starkes drittes Viertel (33:24) zum 52. Saisonerfolg.

Die Warriors (52-11), die bereits für die Playoffs qualifiziert sind, bleiben damit unangefochtener Spitzenreiter in der Western Conference. Atlanta (34-29) behauptet trotz der dritten Pleite in Folge den fünften Platz im Osten. (Ergebnisse und Spielplan)

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