Golden State setzt das nächste dicke Ausrufezeichen hinter seine Titel-Ambitionen. Stephen Curry und Co. müssen jedoch zunächst einen rekordverdächtigen Fehlstart wettmachen.

Die Golden State Warriors haben innerhalb von gut 24 Stunden ihre beiden großen Kontrahenten im Westen geschlagen und sich damit als Topfavorit auf die Meisterschaft in Stellung gebracht.

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Nachdem der Champion von 2015 in der Nacht zum Mittwoch bereits bei den Houston Rockets 113:106 gewonnen hatte, behielten die Warriors nun auch bei den San Antonio Spurs mit 110:98 die Oberhand. (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US)

Tiefschlaf und Blitz-Comeback

Dabei startete Golden State desaströs, lag nach nicht einmal neun Minuten beim Stand von 7:29 bereits mit 22 Punkten zurück. Danach startete das Team aus Oakland aber ein fulminantes Comeback und glich bereits vor Ende des zweiten Viertels erstmals aus.

Am Ende führten die Splash Brothers Stephen Curry und Klay Thompson Golden State mit 29 bzw. 23 Punkten zum neunten Sieg in Folge. Beide versenkten jeweils vier Dreier, Curry überzeugte zudem mit elf Assists. (Ergebnisse und Spielplan)

Mit dem Erfolg nahmen die Warriors zudem Revanche für die herbe 85:107-Pleite am 12. März bei den Spurs, ihrer bisher letzten Niederlage.

Auf Seiten der Texaner war Kawhi Leonard mit 19 Zählern einmal mehr Topscorer. Neben dem MVP-Kandidaten sorgten Pau Gasol (18), LaMarcus Aldridge (17) und Danny Green (16) für eine extrem ausgeglichene Punkteverteilung. Die erste Niederlage des fünfmaligen Meisters nach zuvor fünf Siegen konnten aber auch sie nicht verhindern.

Vorentscheidung um Platz eins im Westen

In der Tabelle der Western Conference zementierten die Warriors mit nun 61:14 Siegen ihre Spitzenposition. San Antonio folgt mit einer Bilanz von 57:17 vor Houston (51:23) als Zweiter. Bei nur noch acht ausstehenden Spielen in der regulären Saison haben die Spurs damit kaum noch Chancen, Golden State den möglichen Heimvorteil in den Conference-Finals abzujagen. (Die Tabellen der NBA)

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