Die Cleveland Cavaliers und die Atlanta Hawks um Dennis Schröder liefern sich in der NBA ein irres Match, das mit einem neuen Dreier-Rekord des Meisters endet.

Dennis Schröder musste sich mit den Atlanta Hawks in der NBA trotz einer zwischenzeitlichen Aufholjagd dem Meister Cleveland Cavaliers mit 130:135 geschlagen geben.

Der 23-Jährige überzeugte dabei mit 17 Zählern und sieben Assists, leistete sich aber auch fünf Ballverluste. (Spielplan und Tabellen der NBA)

Matchwinner für Cleveland, die mit 25 verwandelten Dreiern einen NBA-Rekord aufstellten, war Kyrie Irving mit 43 Zählern. Superstar LeBron James glänzte zudem mit 38 Punkten.

Korver macht Rekord perfekt

Der wahre Held der Cavs wahr jedoch Kyle Korver, der gut eineinhalb Minuten vor dem Ende mit seinem erfolgreichen Distanzwurf den höchsten Dreierwert seit Einführung der Dreierlinie in der Saison 1979/80 perfekt machte.

Der bisherige Bestwert datierte vom 16. Dezember 2016, als die Houston Rockets um James Harden gegen die New Orleans Pelicans 24 Dreier versenkten. (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US)

Darüber hinaus war Cleveland das erste Team, das sechs Spieler hatte, die jeweils mindestens drei Dreier trafen. James (6 von 10), Korver (3/7), Irving (5/8), Derrick Williams (3/4), Richard Jefferson (3/5) und Channing Frye (3/6). Die 25 machte Iman Shumpert mit zwei Dreiern komplett.

James freut sich für den Helden

Korver reagierte im Anschluss an die Partie überrascht. "Das habe ich nicht gewusst. Das war ein neuer Rekord? Das ist interessant, das habe ich nicht gewusst. Ich weiß, dass wir viele Dreier getroffen haben. Es hat sich zwischenzeitlich wie großartiger Basketball angefühlt", sagte der Guard.

Superstar James fügte an: "Es ist großartig, Teil dieser Rekord-Nacht gewesen zu sein und es ist noch besser, dass Kyle derjenige war, der für den Rekord gesorgt hat, weil er so viele Saisons in dieser Franchise (Atlanta Hawks, Anm. d. Red.) gespielt hat. Es war eine besondere Nacht."

Lue sauer auf sein Team

Wohl der einzige, der nicht ganz zufrieden war, war Trainer Tyronn Lue. "Wir hätten wahrscheinlich noch mehr machen können. Als wir gute Würfe getroffen haben und uns sicher fühlten, haben wir angefangen, den Sieg zu gefährden. Wir haben sie eigentlich nicht respektiert", haderte der Meister-Coach mit der fehlenden Konsequenz seines Teams.

Mitte des dritten Viertels waren die Cavs bis auf 25 Punkte enteilt, ehe die Hawks ihre Aufholjagd starteten. In einem irren Schlagabtausch brachten neben Schröder vor allem Tim Hardaway Jr. (36 Punkte) und Paul Millsap (27 Punkte) Atlanta bis auf drei Punkte heran.

"King" James und Co. retteten den Vorsprung jedoch über die Zeit.

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