Golden State Warriors v Toronto Raptors
Kyle Lowry, Point Guard bei den Toronto Raptors, bezeichnet Trumps Einreiseverbot als "Bullshit" © Getty Images

In die Debatte um das von Donald Trump verhängte Einreiseverbot schalten sich nun auch diverse NBA-Stars ein. Kyle Lowry von den Toronto Raptors findet deutliche Worte.

NBA-Star Kyle Lowry hat das vom neuen US-Präsidenten Donald Trump verhängte Einreiseverbot heftig kritisiert. "Das ist Bullshit. Absoluter Bullshit. Unser Land steht für Freiheit", sagte der Point Guard von den Toronto Raptors, der im Sommer mit dem Team USA in Rio Basketball-Olympiasieger geworden war. 

"Bullshit" das richtige Wort

Als der in Philadelphia geborene Amerikaner Lowry von Reportern gefragt wurde, ob er seine Meinung nicht noch einmal etwas weniger anstößig formulieren wolle, antwortete der 30-Jährige knapp: "Nein."

Trump hatte in der vergangenen Woche verfügt, dass Bürger aus Iran, Sudan, Syrien, Libyen, Somalia, Jemen und Irak in den nächsten 90 Tagen nicht mehr in die USA einreisen dürfen. Flüchtlingen weltweit wurde die Einreise für 120 Tage untersagt, syrischen Flüchtlingen sogar auf unbestimmte Zeit.

Auch Deng und Van Gundy äußern sich

Luol Deng (31) von den Los Angeles Lakers, geboren im Südsudan, meldete sich bei Twitter zu Wort. "Ich wäre heute nicht hier, wenn ich keine Chance auf eine Zuflucht in einem sicheren Hafen gehabt hätte", schrieb der Forward: "Die Aufnahme von Flüchtlingen hat unzählige Leben von Menschen aus dem Südsudan gerettet, und das gilt auch für Familien auf der ganzen Welt."

Stan Van Gundy, Trainer der Detroit Pistons, verglich Trumps Vorstoß mit Maßnahmen aus ganz dunklen Kapiteln der Geschichte: "Es wird jetzt wirklich, wirklich beängstigend. Wir bewerten Menschen wegen ihrer Religion - versuchen, Moslems draußen zu halten. So wie damals, als wir Japaner in Internierungslager gesteckt haben und Hitler die Juden registrieren ließ."

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