Die OKC Thunder kehren in die Erfolgsspur zurück, Russell Westbrook erzielt das 50. Triple-Double seiner Karriere. Besonders seine Mitspieler profitieren.

Russell Westbrook hat sich nach zwei zuletzt eher durchschnittlichen Partien mit einem Ausrufezeichen zurückgemeldet.

Der Star der Oklahoma City Thunder erzielte beim 114:101-Sieg seines Teams gegen die Phoenix Suns sein 13. Triple-Double der Saison und das 50. seiner Karriere - und das hatte es in sich.

Denn neben 26 Punkten und elf Rebounds kam Westbrook auf sage und schreibe 22 Assists - Karrierebestleistung. Er ist damit erst der fünfte Spieler, der seit 1983 ein Triple Double mit mindestens 20 Punkten und 20 Assists zustande brachte (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US).

"Er legt phänomenale Zahlen auf. Es geht um Herz, Leidenschaft und Wille. In jeder Sekunde gibt er Vollgas", verneigte sich Suns-Center Tyson Chandler.

Westbrook weiter historisch

Die Thunder kehrten nach zwei Pleiten in Folge in die Erfolgsspur zurück und stehen nun bei 16 Siegen und elf Niederlagen.

Phoenix, für das Devin Booker mit 31 Zählern der beste Mann war, kassierte bereits die 19. Niederlage der Saison. Nur die Minnesota Timberwolves und die Dallas Mavericks sind im Westen noch schlechter (Die Tabellen der NBA).

Westbrook erzielt über die Saison gesehen weiterhin ein Triple-Double im Schnitt (30,5/10,5/10,6) - das war bislang nur Oscar Robertson in der Saison 1961/62 gelungen. Trotz seiner 22 Vorlagen trat der Spielmacher gegen Phoenix auch als Scorer wichtig in Erscheinung. Im dritten Viertel erzielte er 17 Zähler und sorgte dafür, dass die Thunder davonzogen.

Harden glänzt im Thriller

Der meist ebenfalls als One-Man-Show überzeugende James Harden führte derweil die Houston Rockets zu einem Thriller-Sieg bei den Minnesota Timberwolves. Houston holte in den letzten zwei Minuten der regulären Spielzeit einen Zwölf-Punkte-Rückstand auf und gewann nach Verlängerung mit 111:109. Harden erzielte zehn seiner 28 Zähler in der Verlängerung und kam zudem auf neun Rebounds und 13 Assists.

Teamkollege Ryan Anderson erzielte ebenfalls 28 Punkte, für Houston (21-7) war es der zehnte Sieg in Folge. Bei den Timberwolves (7-19) ragte Karl-Anthony Towns mit 41 Punkten, 15 Rebounds und fünf Assists heraus.

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