Sacramento Kings v Golden State Warriors
George Karl ist seit 1984 als Trainer in der NBA tätig © Getty Images

George Karl spricht in seinem Buch über Doping-Probleme in der NBA. Dabei zieht er auch eine Verbindung zu den Deutschland-Aufenthalten einiger NBA-Stars.

Trainerlegende George Karl befeuert die Doping-Diskussion im nordamerikanischen Profi-Basketball.

In seinem Buch "Furious George" erhebt der langjährige NBA-Trainer schwere Vorwürfe gegen die Stars.

Die NBA würde immer damit prahlen, gründlicher auf Doping zu testen als die NFL oder die MLB, habe aber dennoch ein gravierendes Problem mit leistungssteigernden Mitteln, wie Stereoiden und dem Wachstumshormon HGH (Human Growth Hormone), heißt es in dem Buch

Erst im Frühjahr 2015 verschärfte die NBA ihre Anti-Doping Politik vor allem in Bezug auf HGH.

Für Karl sei es dagegen dennoch offensichtlich, dass einige NBA-Stars dopen. Wie könne es sonst sein, dass einige Spieler älter aber gleichzeitig fitter werden und sich von Verletzungen schneller erholen, fragt er sich.

Was machen NBA-Stars in Deutschland?

Auch eine Verbindung zu Deutschland stellt die NBA-Trainerlegende her: "Warum zum Teufel reisen sie während der Off-Season nach Deutschland, wohl kaum wegen des Sauerkrauts."

Wohl eher, weil in Europa die Neuesten, schwer nachzuweisenden leistungssteigernden Mittel erhältlich sein, spekuliert Karl über die Gründe für die Deutschland-Reisen der NBA-Stars.

Ohne ihn beim Namen zu nennen spielt Karl damit wohl unter anderem auch auf den inzwischen zurückgetretenen Kobe Bryant an, der sich fast jährlich wegen seiner Knie-Probleme in Deutschland aufhielt.

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