Die Dallas Mavericks und ihr Superstar Dirk Nowitzki kassieren gegen ihren Angstgegner eine erneute Pleite. Für den Deutschen läuft es alles andere als rund.

Erneute Pleite für die Dallas Mavericks in der NBA. Das Team um den deutschen Superstar Dirk Nowitzki musste sich im Texas-Derby den Houston Rockets deutlich mit 107:123 geschlagen gegen.

Es war der vierte Sieg der Rockets im ebensovielten Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten aus dem "Lone Star State" und damit der erste Hauptrunden-Sweep seit der Saison 1997/98 - eine Art Höchststrafe für die Mavs.

Die Mavericks, bei denen Nowitzki im dritten Spiel nach seiner Verletzungspause auf sieben Punkte kam, sind nach der zweiten Niederlage in Folge mit einer Bilanz von 9:23 nun wieder das schlechteste Team der Western Conference (Spielplan und Tabellen der NBA).

Nach etwas mehr als einem Drittel der Vorrunde beträgt der Mavericks-Rückstand auf den achten und letzten Playoff-Platz im Westen schon sechs Siege.

Bogut kehrt zurück

Für die Mavs-Fans begann der Abend mit einer freudigen Überraschung: Center Andrew Bogut feierte nach elf Spielen verletzungsbedingter Pause sein Comeback in der Starting Five. "Von der Kondition her fühlte es sich gut an und ich habe endlich wieder gespielt - das war der erste Schritt", sagte Bogut nach seinem elfminütigen Auftritt, in dem er allerdings ohne Punkte blieb.

Mit ihm, Nowitzki, Deron Williams, Harrison Barnes und Wesley Matthews stand Coach Rick Carlisle sein vermeintlich bestes Lineup zur Verfügung. Dennoch erwischten die Mavs wie schon am Tag zuvor bei den New Orleans Pelicans einen schwachen Start. Die Rockets führten schnell 18:4 (Neues NBA-Magazin: Fastbreak - Dein NBA Week Pass).

Ausgeglichenes erstes Viertel

Harrison Barnes mit 13 Punkten und Seth Curry mit zwei Dreiern in Serie waren die Hauptinitiatoren eines 21:4-Laufs der Mavericks - das erste Viertel endete nach einem Offensivspektakel 31:31.

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Angeführt von James Harden zündeten die Rockets im zweiten Viertel den Turbo. "The Beard" hatte bis zur Halbzeit bereits 24 Punkte bei einer guten Trefferquote (7 von 11) auf seinem Konto. Da auch Houstons Reservisten um Eric Gordon trafen und die Trefferquote der Mavs sank, führten die Gäste auch dank eines 16:0-Runs zur Pause bereits deutlich (66:47).

Ohne Nowitzki und Bogut, die nach der Pause nicht mehr eingesetzt wurden, versuchten die Mavs noch einmal das Spiel zu drehen - vergeblich. Ohne zu glänzen bauten die Rockets ihren Vorsprung weiter aus (98:74).

Im letzten Viertel, das die Mavericks mit 33:25 gewannen, gaben beide Coaches den Reservisten Spielzeit. So kam auch der erst Tags zuvor verpflichtete Aufbauspieler Pierre Jackson zu seinen ersten Minuten als Maverick.

Harden legt nächstes Double-Double auf

Neben Harden, der wie schon fast gewohnt ein Double-Double auflegte (34 Punkte, 11 Rebounds), punkteten drei weitere Rockets zweistellig (Ryan Anderson 22, Gordon 13, Nene 12). Bei den Mavericks, bei denen neben Nowitzki auch Point Guard Deron Williams einen rabenschwarzen Tag erwischte, waren Barnes (21) und Matthews (19) die besten Werfer.

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