Austin Rivers musste zurückgehalten werden
Austin Rivers musste zurückgehalten werden © Getty Images

Die Los Angeles Clippers kassieren gegen Hardens Rockets eine bittere Klatsche. Nicht nur Trainer Doc Rivers wird nach einem Disput disqualifiziert.

Es ist bereits eine Besonderheit, dass ein Trainer und ein Sohn in einem Team aktiv sind. Doc Rivers ist Coach der Los Angeles Clippers, sein Sohn Austin rennt auf den Guard-Positionen übers Feld.

Im Spiel der Clippers gegen die Houston Rockets ereignete sich aber ein weiteres Kuriosum. Denn sowohl Doc als auch Austin Rivers wurden disqualifiziert, nachdem sie sich mit den Schiedsrichtern angelegt hatten (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US).

Austin hatte im zweiten Viertel nach einem vergebenen Korbleger Schiedsrichter J.T. Orr leicht geschubst und wurde daraufhin rausgeworfen. Der 24-Jährige brüllte Orr an und musste beim Weg in die Kabine von einem Clippers-Mitarbeiter zurückgehalten werden, um nicht auf Orr loszugehen (Neues NBA-Magazin: Fastbreak - Dein NBA Week Pass).

Kurze Zeit später musste auch sein Vater das Feld verlassen. In einer Auszeit fragte Doc Rivers angeblich nur, warum Marreese Speights trotz Foulpfiffs keine Freiwürfe erhalten habe. "Ich habe gesagt 'Hey, ihr habt vergessen, uns einen Freiwurf zu geben.' Und sie wussten nicht, wovon ich rede. Ich sagte 'Come on! Leute, ihr wisst nicht, was ihr tut.' Und das wars", erklärte Rivers.

Jason Philipps, der den Trainer disqualifiziert hatte, hatte eine andere Begründung. Rivers habe sich über den Rauswurf seines Sohnes beschwert und dabei vulgäre Ausdrücke benutzt (Die Tabellen der NBA).

Für die Clippers war es ein Tag zum Vergessen. Denn Los Angeles verlor die Partie gegen Houston mit 116:140. James Harden brillierte für die Rockets mit 30 Punkten, 13 Rebounds und zehn Assists. Es war Hardens siebtes Triple-Double der Saison.

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