Iona v Oregon
Tyler Dorsey (Mitte) war der beste Werfer der Oregon Ducks gegen die Iona Gaels © Getty Images

Die Oregon Ducks ersetzen ihren Big Man mit einem Offensivfeuerwerk. North Carolina fegt über seinen Gegner hinweg. Ein Underdog leistet Louisville Widerstand.

Am zweiten Tag der Erstrundenspiele des als "March Madness" bekannten NCAA Men's Basketball Championship Tournament (LIVE im TV auf SPORT1 US) haben sich die Favoriten durchgehend durchgesetzt.

Die in der South Region topgesetzten North Carolina Tar Heels fegten über die Texas Southern Tigers (Nr. 16) hinweg. Beim 103:64-Sieg überzeugte Tar-Heels-Star mit 21 Punkten. Sechs Spieler punkteten zweistellig. Wegen des bereits zur Halbzeit hohen Vorsprungs (52:27) erhielten auch die Bankspieler des Titelkandidaten viel Spielzeit. 

Mehr Mühe als erwartet hatten die in der Midwest Region an Position zwei gesetzten Louisville Cardinals. Die Jacksonville State Gamecocks leisteten bei ihrer ersten March-Madness-Teilnahme beim 63:78 lange Gegenwehr. Erst mit einem 8:2-Lauf gegen Ende der ersten Halbzeit nahmen die Cardinals das Heft in die Hand.

Für Louisville überzeugte Mangok Mathiang mit 18 Punkten. Norbertas Giga, ein Litauer in Reihen der Gamecocks, erwischte einen Sahnetag aus der Distanz und traf jeden seiner fünf Versuche. Dies und seine 30 Punkte reichten aber nicht zur Überraschung.

Im Spiel um die Teilnahme am "Sweet 16" trifft Louisville auf die Michigan Wolverines. Das Team um den deutschen Moritz Wagner setzte sich knapp gegen Oklahoma State durch.

NCAA Tournament 2017
Das NCAA Tournament 2017 im Überblick © SPORT1

Ducks zeigen Geschlossenheit

Die Oregon Ducks (Nr. 3 Midwest) wurden ihrer Favoritenrolle gegen die Iona Gaels gerecht und gewannen deutlich mit 93:77 (55:37). Oregon zeigte ohne den verletzen Big Man Chris Boucher eine starke Mannschaftsleistung – vier von fünf Startern punkteten zweistellig.

Bester Werfer war Tyler Dorsey mit 24 Punkten, Jordan Bell steuerte ein Double-Double bei mit 17 Punkten und 10 Rebounds.

Jordan Washington, bester Spieler von Iona, erschreckte seine Mannschaft eine Minute vor der Halbzeit, als er unter dem Korb von Oregon hart aufschlug und schreiend am Boden liegen blieb.

Washington hielt sich sein linkes Bein, konnte aber nach der Pause weitermachen und drehte auf. 22 Punkte und 11 Rebounds gelangen ihm in seinem letzten Collegespiel für die Gaels.

Baylor Bears fegen über Aggies hinweg

Die Top-Scorer beim 91:73 (38:40)-Triumph der Baylor Bears (Nr. 3 im Osten) über die New Mexico State Aggies (Nr. 14) kamen von der Bank: Al Freeman (21 Punkte) und Terry Matson führten ihre Mannschaft nach einem Halbzeitrückstand zu einem deutlichen Sieg.

Braxton Huggins hatte New Mexico State noch mit einem Dreier vor der Pause zur Zwei-Punkte-Führung geworfen, doch seine insgesamt 19 Punkte waren zu wenig gegen die starke Offensive der Baylor Bears.

Razorbacks drehen am Ende auf

Die Arkansas Razorback setzten sich gegen die Seton Hall Pirates 77:71 (37:37) durch. Beim Sieger überragten Forward Moses Kingsley (23 Punkte, 6 Rebounds, 4 Blocks) und Guard Jaylen Barford (20 Punkte, 7 Rebounds, 4 Steals).

Für Seton Hall konnten auch die 20 Punkte von Khadeen Carrington nicht die Niederlage verhindern, bei der die Razorbacks die letzten sieben Punkte der Partie erzielten.

Dramatisch verlief das Spiel in der Region Ost zwischen den SMU Mustangs (Nr. 6) und den USC Trojans (Nr. 11). Matchwinner beim 66:65 für USC war Elijah Stewart (22 Punkte), der 36 Sekunden vor Spielende den entscheidenden Dreier traf. Shake Milton vergab drei Sekunden vor Ende den Sieg für  SMU.

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