München - Der Vertragspoker um Barcelonas Superstar Lionel Messi ist beendet. Der Argentinier bekommt eine irre Ausstiegsklausel. Transferticker.

  • Mit irrer Klausel! Messi bleibt bei Barca (12.03 Uhr)
  • Özil zu Barca? Das sagt Wenger (10.45 Uhr)
  • Wagner-Deal vor dem Aus (Fr., 23.16 Uhr)

+++ 12.03 Uhr: Mit irrer Klausel! Messi verlängert +++

Superstar Lionel Messi hat nach einer monatelangen Hängepartie seinen Vertrag beim spanischen Topklub FC Barcelona verlängert.

Der 30-Jährige unterschrieb am Samstagmorgen ein bis 2021 gültiges Arbeitspapier, das eine irrwitzige Ausstiegsklausel enthält: Für 700 Millionen Euro dürfte der fünfmalige Weltfußballer den Klub verlassen.

Messi wechselte 2000 als 13-Jähriger aus seiner argentinischen Heimat nach Barcelona.

Mit 17 Jahren absolvierte er das erste Pflichtspiel für die Profis und prägte das Spiel des Klubs seither. Messi kommt bis heute auf 602 Einsätze für Barca, in denen er 523 Tore erzielte.

Er ist bester Torschütze der Klubgeschichte und auch erfolgreichster Torjäger in der Historie der ersten spanischen Liga.

+++ 10.45 Uhr: Özil zu Barca? Das sagt Wenger +++

Teammanager Arsene Wenger vom FC Arsenal hat die Gerüchte um einen Wechsel von Weltmeister Mesut Özil zum FC Barcelona dementiert.

Der Franzose beantwortete auf einer Pressekonferenz am Samstag die Frage eines Journalisten, ob sich Özil mit den Katalanen einig sei, mit einem klaren "Nein". 

Mehrere spanische Medien hatten zuletzt von einem bevorstehenden Transfer des 29-jährigen Deutschen zum Tabellenführer der Primera Division berichtet.

Özil werde sich dem Starensemble um Lionel Messi im Winter für eine Ablösesumme von rund 20 Millionen Euro anschließen, hieß es.

"Ich kann diese Spekulationen nicht kontrollieren", betonte Wenger. "Es gibt so viele Berater, die mit jedem sprechen können. Mich persönlich stört das nicht. Mich beschäftigt nur das, was meine Spieler auf dem Platz machen."

Özils Vertrag bei den Gunners läuft im Sommer aus, die Gespräche über eine Verlängerung liegen seit Monaten auf Eis.

Auch um einen Abschied des chilenischen Torjägers Alexis Sanchez machen immer wieder Gerüchte die Runde.

Freitag, 24. November:

+++ 23.16 Uhr: Wagner-Deal vor dem Aus +++

Der Wechsel von Torjäger Sandro Wagner von der TSG Hoffenheim zum FC Bayern steht kurz vor dem Aus. Das verriet Uli Hoeneß nach der Jahreshauptversammlung am Freitagabend.

"Das ist Sache der Ablöse. Wie ich höre, ist man da meilenweit auseinander. Ich denke, das wird sich eher zerschlagen", so der Präsident des Rekordmeisters.

Die Kraichgauer sollen angeblich eine Ablösesumme zwischen 15 und 18 Millionen Euro verlangen.

Wagners Vertrag bei der TSG läuft noch bis 2020.

+++ 20.40 Uhr: Bayern kassiert Rekord-Ablöse für Costa +++

Der brasilianische Nationalspieler Douglas Costa wird im Sommer zum Rekordverkauf von Bayern München.

Der 27-Jährige werde dann für eine Gesamtablöse in Höhe von 46 Millionen Euro fix vom deutschen Rekordmeister zu Juventus Turin wechseln, wohin er seit Saisonbeginn ausgeliehen ist, sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge bei der Jahreshauptversammlung.

Für Weltmeister Toni Kroos (2014 zu Real Madrid) und den englischen Nationalspieler Owen Hargreaves (2007/Manchester United) hatten die Bayern jeweils 25 Millionen Euro kassiert.

Costa war 2015 für 30 Millionen Euro von Schachtjor Donezk an die Isar gewechselt. Der Vertrag des Flügelspielers, der nur in seiner ersten Spielzeit in München überzeugte, lief noch bis 2020.

+++ 14.28 Uhr: Neuer Verteidiger für Real? +++

Liefern sich die beiden Erzrivalen Real Madrid und FC Barcelona ein Wettbieten um einen 23-Jährigen?

Wie Mundo Deportivo berichtet, will Madrid die Katalanen bei einem Gebot für Aymeric Laporte von Athletic Bilbao schlagen.

Der Innenverteidiger gilt als eines der größten Talente in LaLiga und könnte demnach bei den Königlichen der erste Ersatz für Raphael Varane und Kapitän Sergio Ramos werden – noch vor dem Ex-Frankfurter Jesus Vallejo und Nacho.

FBL-EUR-C3-ATHLETIC-HERTHA
Athletic Bilbaos Aymeric Laporte (r.) ist bei den Top-Klubs aus Madrid und Barcelona begehrt © Getty Images

Barca ist aber beim Werben im Vorteil, weil Trainer Ernesto Valverde den 23-Jährigen aus seiner Zeit bei Bilbao kennt.

Allerdings würde Laporte für jeden der Vereine teuer werden. Der Innenverteidiger besitzt eine Ausstiegsklausel von 65 Millionen Euro. 

+++ 13.04 Uhr: Ex-Berater heizt Griezmann-Gerüchte an +++

Ein Abschied von Antoine Griezmann von Atletico Madrid rückt näher, glaubt sein Ex-Berater Eric Olhats. Manchester United und der FC Bayern sollen an dem Stürmer interessiert sein.

Griezmanns Entdecker und ehemaliger Berater Olhats meldete sich in der französischen Zeitung L'Equipe zu Wort. "Es ist eine komplizierte Situation für ihn, aber es fühlt sich wie das Ende an", sagt der Scout über die Lage bei Atletico.

Griezman erzielte zwar ein wunderschönes Tor gegen AS Rom in der Champions League, aber der Franzose steckt tief in einer Formkrise. "Ich kenne ihn sehr gut und wir sind uns immer noch nah. Ihn auf dem Level spielen zu sehen, das er oft in dieser Saison gezeigt hat, heißt, dass etwas nicht stimmt", sagt Olhats.

Seine schwache Form brachte Griezmann im Derby gegen Real Madrid zuletzt sogar Pfiffe von den eigenen Fans ein. Das könnte seine Wechselgedanken bestärken, glaubt Olhats.

"Er ist sehr emotional, ich bin mir sicher, dass er es schlecht aufgenommen hat", sagt Olhats. "Die Einstellung der Fans wird ihn verletzt haben, selbst wenn er etwas anderes sagt."

+++ 09.37 Uhr: PSG baggert an ManUnited-Star +++

Paris Saint-Germain ist der Inbegriff für den Transferwahnsinn seit der Verpflichtung von Neymar für 222 Millionen Euro. Doch die Franzosen wollen nicht nur auf Transfers dieser Größenordnung setzen.

Der Klub von Julian Draxler und Kevin Trapp will laut der französischen Zeitung Le10Sport Marouane Fellaini von Manchester United verpflichten. Der Vertrag des Belgiers läuft im Sommer aus.

Um den Mittelfeldspieler von ManUnited-Trainer Jose Mourinho wegzulocken, will PSG dem 30-Jährigen demnach einen Vierjahresvertrag geben.

Angeblich hat Fellaini bereits ein Angebot von Manchester United zur Vertragsverlängerung für sieben Millionen Euro pro Jahr abgelehnt, weil er mit der unsicheren Rolle unter Mourinho nicht zufrieden ist.

"Das ist eine Sache zwischen Spieler und Vorstand. Ich bin bei den Vertragsverhandlungen nicht dabei. Ich warte einfach und hoffe auf eine Einigung", sagte Mourinho über die Verhandlungen. 

Für Manchester stand Fellaini wettbewerbsübergreifend nur in vier Spielen in der Startelf. 

+++ 09.15 Uhr: Juve nimmt Buffon-Nachfolger ins Visier +++

Die Karriere von Torwart-Legende Gianluigi Buffon ist in der italienischen Nationalmannschaft bereits zu Ende gegangen. Für seinen Klub Juventus Turin hat der 39-Jährige auch bald seinen letzten Ball gehalten – im Sommer soll Schluss sein.

Auf der Suche nach einem Nachfolger ist Juventus bei Thibaut Courtois hängengeblieben, der zurzeit noch das Chelsea-Tor bewacht.

Die belgische Zeitung Het Laatste Niewus berichtet, dass die Italiener neben Paris Saint-Germain und Real Madrid in das Rennen um den 25-Jährigen eingestiegen sind, der Vertragsverhandlungen mit Chelsea ausgesetzt hat.

Juventus setzt auf Courtois, weil es nicht glaubt, dass Ersatz-Torhüter Wojciech Szczesny der Aufgabe gewachsen ist, das Buffon-Erbe anzutreten. Gelänge eine Verpflichtung des Belgiers, stände einer der talentiertesten Schlussmänner weltweit im Juventus-Tor.

Weiterlesen