RB Leipzig hat vor zwei Jahren die Verpflichtung von Kylian Mbappe verpasst. Ralf Rangnick verrät, warum der Deal nicht zustande gekommen ist.

RB Leipzig hat vor zwei Jahren die Verpflichtung von Sturm-Juwel Kylian Mbappe nur knapp verpasst.

"Mbappe haben wir schon mal so gut wie verpflichtet", sagte RB-Sportdirektor Ralf Rangnick der Bild. Im Jahr 2015 waren die Sachsen, damals noch Zweitligist, dicht dran am damals 16-Jährigen. Doch der Deal kam nicht zustande.

Mbappe wollte nach Leipzig

"Das Problem war: Zu dem Zeitpunkt hatten wir uns gerade von Alexander Zorniger getrennt, das war also kurz nach der Winterpause 2015. In dem Moment wussten wir aber nicht, wer unser Trainer wird und wie es nachhaltig weitergeht", erklärte der RB-Sportdirektor.

Mbappe wollte nach Leipzig, aber nur mit Rangnick als Trainer. "Der Vater von Kilian hat damals zu mir gesagt, wenn ich sicher sagen könnte, dass ich Trainer werde, dann würde er mir den Jungen sofort anvertrauen. Das Versprechen konnte ich ihm im Februar aber noch nicht geben", erläuterte der 59-Jährige den Grund für das Scheitern des Deals.

Rangnick führte RB in die Bundesliga

Nach geplatzten Verhandlungen mit Thomas Tuchel, Markus Weinzierl und Ralph Hasenhüttl übernahm Rangnick im Sommer doch das Traineramt bei Leipzig und führte RB 2016 in die Bundesliga.

Mbappe blieb stattdessen beim AS Monaco und reifte dort zu einem Weltklasse-Stürmer. Im Sommer wurde er an Paris Saint-Germain verliehen, die ihn im nächsten Sommer aller Vorraussicht nach für eine Ablösesumme von 180 Millionen Euro fest verpflichten werden.

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