München - Neymar wäre 2010 fast beim FC Bayern gelandet. Ein Spielerberater erklärt nun, woran der Transfer vom FC Santos nach Deutschland gescheitert ist.

Für unglaubliche 222 Millionen Euro wechselte Neymar zu Paris Saint-Germain.

2010 wäre der Brasilianer für deutlich weniger Geld zu haben gewesen. Doch der FC Bayern entschied sich gegen eine Verpflichtung.

Grund war laut Aussage des kroatischen Spielerberaters Predrag Racki die geforderte Ablösesumme, die den Münchnern zu hoch gewesen sein soll. Damals stand Neymar noch beim brasilianischen FC Santos unter Vertrag.

Bayern und Racki waren bereits in Verhandlungen. "Es ging nicht weiter wegen des Preises. Der lag bei 18 Millionen Euro und hätte mit Boni auf 24 Millionen Euro steigen können", sagte der Berater der kroatischen Zeitung Novi List.

Nerlinger lehnte Deal ab

Racki berichtete, dass er im Winter 2010 von Neymars Berater Wagner Ribeiro beauftragt worden war, im Namen des Spielers mit dem FC Bayern zu verhandeln.

Racki erklärte: "Nerlinger (Christian Nerlinger, damaliger Sportdirektor des FC Bayern, Anm. d. Red.) hat mir gesagt, dass Bayern ihn weiter beobachten möchte, aber nicht bereit ist, so viel Geld für einen Spieler auszugeben, der noch nicht einmal 18 Jahre alt ist."

Weiter führte der Berater aus: "Ich habe Nerlinger in München getroffen, nachdem wir zweimal telefoniert hatten. Er hat mir gesagt, dass er genau weiß, wer Neymar ist, eines der größten Talente der Welt."

Auch 2013 war Neymar nochmal ein Thema in München, doch die Bosse holten lieber Mario Götze vom BVB.

2010 war Neymar den Bayern keine 24 Millionen Euro wert. Drei Jahre später schlug dann der FC Barcelona für 88,2 Millionen Euro zu. Und machte trotz dieser Mega-Ablöse jetzt trotzdem noch ein sehr gutes Geschäft mit Neymar. 

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