Fans verbrennen wegen des Neymar-Wechsels vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain Barca-Trikots. Die Presse in Spanien stichelt, die Franzosen jubeln.

Schon sein Wechsel zum FC Barcelona war mit einigen Fragezeichen und kritischen Untertönen begleitet worden, doch das tat dem Verkauf seines Trikots keinen Abbruch.

SPORT1+ zeigt die Neymar-Präsentation und den Saisonauftakt zwischen Pairs Saint-Germain und Amiens SC LIVE im Parc de Princes am Samstag um 16:50 Uhr.

Heute, vier Jahre später, wechselt Neymar zu Paris Saint-Germain  Einige User scheint dies wortwörtlich zur Weißglut zu treiben:

Dieser Fan zelebriert die Verbrennung des Trikots regelrecht und spricht frei übersetzt von einer Versammlung zur Verbrennung seines Exemplares:

Spanische Presse reagiert beleidigt

Seit Tagen bestimmt der Deal die Schlagzeilen. Besonders die für ihre Emotionalität bekannte spanische Sportpresse stürzt sich auf den brasilianischen Stürmer. Die As titelt: "Bon voyage! Zahle die 222 Millionen und hau ab." 

Etwas weniger dramatisch, aber mit einem empfindlichen Seitenhieb kommentiert die seriöse Tageszeitung El Pais den Transfer: "Er geht so, wie er gekommen ist - in totaler Verwirrung und mit vollen Taschen."

Ein gleichwertiger Ersatz steht laut der Mundo Deportivo schon bereit. "Adios Neymar, hallo Dembele. Der Franzose wird die Lücke problemlos schließen", heißt es in Anspielung auf das kolportierte Interesse der Katalanen am französischen Angreifer von Borussia Dortmund.

Vorfreude in Frankreich

Deutlich unkritischer geht die französische Presse mit dem Wechsel um.  Die Liberation lässt den Wechsel und seine Begleitumstände noch unkommentiert: "Das ist eine Meisterleistung von PSG, die Grenzen verschiebt. Die der Emotion, des Sports, der Geopolitik und vor allem des Cashs."

In eine ähnliche Kerbe schlägt auch L'Equipe: "Der Traum wird Wirklichkeit. PSG will Neymar noch in dieser Woche präsentieren."

In England scheint man sich an solche Summen schon fast gewöhnt zu haben. Der Telegraph spricht gar von einem "guten Geschäft" für die Franzosen.  

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