Der Transferpoker um Douglas Costa steht offenbar vor dem Durchbruch: Juventus schafft für den Flügelstürmer des FC Bayern den nötigen Platz im Kader.

Nächste Wende im Tauziehen um Douglas Costa: Nach jüngsten Entwicklungen in Turin rückt ein Wechsel des Offensivspielers vom FC Bayern zu Juventus wieder näher.

Die italienische Sportzeitung Tuttosport berichtete am Samstag bereits von einer Einigung der beiden Klubs. Demnach seien nur noch letzte Details wie die Ablösemodalitäten zu klären.

Glaubt man den italienischen Medien, soll der Deal ähnlich wie beim Transfer von Medhi Benatia vor einem Jahr über die Bühne gehen. 

Zunächst soll Costa für eine Saison ausgeliehen werden, ein Jahr später stünde dann der endgültige Kauf an. Die Gesamtsumme soll etwa 45 Millionen Euro betragen, das Jahressalär des Brasilianers sechs Millionen Euro.

Juventus schafft Platz im Kader

Zum Durchbruch kam es letztlich, weil Juventus mit dem Verkauf des Nicht-EU-Ausländers Neto an den FC Valencia am Freitag Platz im Kader geschaffen hatte. Die Statuten der Serie A erlauben pro Team nur zwei Ausländer aus nicht EU-Staaten im Kader.

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hatte zuletzt einen Verkauf Costas infrage gestellt. "Wir sind uns längst noch nicht sicher, ob Costa nicht vielleicht doch besser bleibt", sagte Rummenigge dem Münchner Merkur.

Costa wechselte im Sommer 2015 für 30 Millionen Euro von Schachtjor Donezk zum deutschen Rekordmeister, wo er noch bis 2020 unter Vertrag steht.

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