Modeste
Anthony Modeste wurde vom 1. FC Köln vom Trainingslager freigestellt, um über seine Zukunft nachzudenken © Getty Images

Das Theater um Anthony Modeste geht in die nächste Runde: Der Stürmer des 1. FC Köln lässt offenbar ein Ultimatum von Tianjin verstreichen.

Das Transfertheater um Anthony Modeste nimmt immer kuriosere Formen an. Nun droht der Wechsel nach China offenbar endgültig zu platzen. Laut Sport Bild ließ der Stürmer ein Ultimatum von Tianjin Quanjian verstreichen.

Demnach hätte Modeste am Sonntag um 17.20 Uhr den Flieger nach Peking nehmen sollen, doch der Franzose war nicht an Board. Der chinesische Erstligist fordert jetzt die 35,7 Millionen Euro Ablöse, die laut Bild bereits am Wochenende aufs Konto des 1. FC Köln flossen, zurück. Denn die Chinesen wollen weiter investieren.

Pierre-Emerick Aubameyang soll weiterhin ganz oben auf der Liste von Tianjin stehen. Für den Dortmunder müsste der Klub allerdings deutlich mehr als 35,7 Millionen Euro in die Hand nehmen. Nach WAZ-Informationen soll die Schmerzgrenze der Borussia für einen Verkauf des Bundesliga-Torschützenkönigs bei 70 Millionen Euro liegen.

Wie es mit Modeste weitergeht, ist derweil offen. Köln reiste am Sonntag ohne den Stürmer ins Trainingslager nach Bad Radkersburg, nachdem dieser den vorgelegten Auflösungsvertrag nicht unterschrieb. Laut Bild stellte der 29-Jährige kuriose Forderungen an Köln und wollte, dass sein bisheriger Klub mögliche Steuerrisiken in China übernimmt.

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