Pierre-Emerick Aubameyang steht beim BVB noch bis 2020 unter Vertrag © Getty Images

Neue Gerüchte um einen möglichen China-Wechsel von Pierre-Emerick Aubameyang im kommenden Winter stoßen BVB-Sportdirektor Michael Zorc sauer auf.

Sportdirektor Michael Zorc von Borussia Dortmund hat nochmals nachdrücklich Berichte über einen bevorstehenden Wechsel von Stürmerstar Pierre-Emerick Aubameyang zurückgewiesen. "Es gibt keine Gespräche. Es gibt keine Verhandlungen. Es gibt nicht einmal Anzeichen dafür", sagte Zorc dem kicker.

Dafür, dass sich Gerüchte über Kontakte zum chinesischen Klub Tianjin Quanjin dennoch in den Medien halten, hat Zorc keinerlei Verständnis. "Damit wird der Fan in die Irre geführt, da kann man sich nur noch an den Kopf fassen." Zorc mahnt "eine überraschend neue Qualität in der Berichterstattung" an, "leider keine positive, wenn solche Behauptungen selbst nach einem klaren Dementi aufrechterhalten werden."

Die Bild-Zeitung hatte über den bevorstehenden Transfer des Torschützenkönigs der abgelaufenen Saison ins Reich der Mitte in der Winterpause berichtet sowie von einem mit jährlich 20 Millionen Euro dotierten Vertrag bis 2020 und einer Ablösesumme von 70 Millionen Euro geschrieben.

 Zorc dementierte Berichte, nach denen der BVB Anthony Modeste als potenziellen Aubameyang-Nachfolger verpflichten wollte. "Selbst wenn jemand in der Liga 25 Tore schießt, ist es noch ein sehr weiter Weg zu einem Angebot", sagte der Sportchef und ergänzte: "Von uns gab es nie eins."

Modeste hatte nach seinem Wechsel zu Tianjin Quanjin in einem Interview mit France Football behauptet, Dortmund habe ihn verpflichten wollen und der habe dem BVB abgesagt.

Derweil wollen die Dortmunder Innenverteidiger Sokratis Papastathopoulos unbedingt halten. "Wir planen ganz klar mit Papa", sagte Zorc und erklärte: "Spieler dieser Qualität wollen wir nicht abgegeben."

Sokratis war zuletzt in italienischen Medien als Nachfolger des zum AC Mailand gewechselten Leonardoi Bonucchi bei Juventus Turin gehandelt worden.

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