Pierre-Emerick Aubameyang könnte Borussia Dortmund im Winter offenbar doch verlassen © Getty Images

Gibt es die nächste Wende im Poker um Pierre-Emerick Aubameyang? Einem Medienbericht zufolge verlässt der Stürmer Borussia Dortmund. Der Klub dementiert dies.

Hat das Machtwort der BVB-Bosse im Poker um Pierre-Emerick Aubameyang nur äußerst kurz Bestand? Die Führung von Borussia Dortmund hatte dem Wechsel des Stürmers nach China eine Absage erteilt, doch nun gibt es offenbar eine neue Entwicklung.

Laut Bild zieht es Aubameyang im Januar nämlich doch noch zu Tianjin Quanjian. Die Vor-Verhandlungen sollen schon abgeschlossen sein. BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke wollte den Bericht auf Bild-Anfrage nicht kommentieren. 

Der BVB bekommt demnach die geforderten 70 Millionen Euro, Aubameyang verdient circa 20 Millionen netto im Jahr.

Doch laut dem Klub ist an den Gerüchten nichts dran. "Wir haben keinen Kontakt zu einem Club bzgl. eines Wechsels von Aubameyang. Und folgerichtig wurde auch mit keinem Club über einen Wechsel im Winter gesprochen", teilte der Pokalsieger in der Nacht zum Samstag mit.

Aubameyang könnte mit Modeste stürmen

Im Sturm von Tianjin Quanjian würde der 28-Jährige auf Anthony Modeste treffen, der vom 1. FC Köln zu den Chinesen ausgeliehen ist. 

Der Zeitpunkt wäre ideal für den chinesischen Klub. Nach dem Winter-Transferfenster beginnt dort die neue Saison. 

Zuletzt hatte Watzke zwar beteuert: "Im Fußball sagt man zwar immer, man muss sich ein Hintertürchen offenhalten, aber es ist unser ganz klares Ziel, dass Aubameyang in dieser Saison bei uns spielt."

Vielleicht geht dieses Hintertürchen schon im Winter auf. 

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