Pierre-Emerick Aubameyang sicherte sich mit 31 Treffern die Torjägerkanone © Getty Images

Dortmunds Stürmer-Star lässt nach dem letzten Spieltag seine Zukunft beim BVB offen. Zudem sorgt er für etwas Verwirrung.

Der neue Bundesliga-Torschützenkönig Pierre-Emerick Aubameyang hat nach dem 4:3 im Saisonfinale gegen Werder Bremen ein Bekenntnis zu Borussia Dortmund vermieden - und live im TV für ein Pannen-Interview gesorgt, das tief blicken lässt.

Angesprochen auf seine Zukunft sagte der Gabuner auf italienisch zu seinem Übersetzer Massimo Mariotti: "Ich weiß es noch nicht, das werden wir im Laufe der Woche sehen."

Mariotti stutzte und fragte bei "Auba" nach, ob er das wirklich sagen solle. Mariotti: "Ihr habt doch noch das Pokalfinale am nächsten Samstag!" Aubameyang: "Sag einfach, was du willst."

Mariotti entschied sich zu einer eigenen Interpretation und sagte ins Sky-Mikrophon: "Wir haben noch ein Spiel. Ich werde mit dem Klub sprechen." Am 27. Mai trifft der BVB im DFB-Pokal-Finale in Berlin auf Eintracht Frankfurt.

Um Aubameyang (27), der einen Vertrag bis 2020 besitzt, ranken sich seit Monaten Wechselgerüchte. Paris Saint-Germain zeigt anscheinend großes Interesse an einer Verpflichtung, zudem soll mindestens ein hochkarätiges Angebot aus China vorliegen.

Vierter BVB-Torschützenkönig

Nach dem Spiel wurde Aubameyang für seine 31 Saisontreffer die Torjägerkanone überreicht. Mit seinen beiden Toren gegen Bremen hatte Aubameyang noch Robert Lewandowski (30 Tore) vom alten und neuen deutschen Meister Bayern München überholt.  

Aubameyang ist der vierte Dortmunder Torschützenkönig: Zuvor war dies Lothar Emmerich (1965/66 und 66/67), Marcio Amoroso (2001/02) und Lewandowski (2013/14) gelungen.  

Weiterlesen