Kevin Großkreutz hat keine hohe Meinung von RB Leipzig
Kevin Großkreutz und der VfB Stuttgart haben nach dem folgenschweren Ausflug des Profis ihre Trennung bekannt gegeben © Getty Images

Kann Kevin Großkreutz nach Skandal und Trennung beim VfB Stuttgart als Profi in Deutschland nochmal Fuß fassen? BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hat da Zweifel.

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hat sich nach dem Eklat um Kevin Großkreutz und dessen Tränen-Abschied skeptisch gezeigt, was die Zukunft des früheren Fanlieblings bei Borussia Dortmund als Profi hierzulande angeht.

"Deutschland wird sicherlich nicht einfach", sagte Watzke bei Sky: "Ich kann mir vorstellen, dass das relativ schwierig ist. Ich weiß aber auch nicht, was er vorhat."

Großkreutz und Zweitligist VfB Stuttgart hatten am Freitag ihre einvernehmliche Trennung verkündet, der einstige BVB-Profi erklärte unter Tränen: "Ich werde jetzt erst mal ruhiger machen und möchte mit dem Profi-Fußball erst mal nichts mehr zu tun haben."

Grund für die Trennung war ein nächtlicher Zwischenfall, bei dem sich Großkreutz nach einem Ausflug ins Nachtleben in Begleitung von drei Nachwuchsspielern des VfB eine Prügelei am Stuttgarter Wilhelmsplatz lieferte. Die Kontrahenten sollen Teenager gewesen sein.

"Wenn das alles so war, wie es unwidersprochen kolportiert wird, dann war das natürlich eine große Fehlleistung. Das weiß er aber auch selbst", sagte Watzke.

Großkreutz war von 2009 bis 2015 Profi in Dortmund und wurde mit dem BVB zweimal Deutscher Meister, 2012 Pokalsieger und stand mit der Borussia 2013 im Finale der Champions League.

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