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Niklas Süle (r.) verrät, warum er zum FC Bayern ging und nicht zum FC Chelsea © Getty Images

Niklas Süle verrät, warum er im Sommer zum FC Bayern wechselt und nicht zum FC Chelsea - und welche Rolle Carlo Ancelotti bei seinem Transfer spielte.

Im Sommer wechselt Niklas Süle von der TSG 1899 Hoffenheim zum FC Bayern München. Dem Innenverteidiger lag aber ein weiteres Angebot vom Premier-League-Klub FC Chelsea vor.

"Beide Angebote kamen fast gleichzeitig. Und natürlich war es für mich ein Riesending, dass der Tabellenführer der Premier League an mir Interesse zeigt", sagte Süle im Interview mit der tz.

Seine Entscheidung für den FC Bayern sei gefühlsgesteuert gewesen. "Für mich hat es sich besser angefühlt, in der Bundesliga zu bleiben. Und die Bayern sind die Top-Adresse. Es gibt weltweit nichts Größeres."

Bayern-Trainer Carlo Ancelotti spielte aber keine direkte Rolle bei seiner Verpflichtung. "Herr Ancelotti musste mich nicht überzeugen. Die Gespräche habe ich mit Karl-Heinz Rummenigge (Vorstandsvorsitzender, Anm. d. Red.) und Michael Reschke (Kaderplaner) geführt. Und ich wusste dann sehr früh, dass ich das unbedingt machen will", erklärte Süle.

Seine Chancen zu spielen, sieht der 21-Jährige trotz der großen Konkurrenz. "Die Bayern haben 50 Pflichtspiele im Jahr, aber nur 20 Feldspieler in ihrem Kader. Und die wollen mich ja nicht, damit ich da die Bälle aufpumpe", sagte Süle.

Sein aktueller Klub Hoffenheim wusste frühzeitig über seine Wechselabsichten Bescheid. "Als ich mich entschieden habe, habe ich dann auch sofort Hoffenheim informiert, damit die rechtzeitig planen können."

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