Ousmane Dembele wird derzeit noch von Familienangehörigen und Moussa Sissoko beraten. Nun klopft aber der Gigant unter den Spielerberatern bei ihm an.

Ousmane Dembele gilt dank seiner überragenden Premierensaison bei Borussia Dortmund als eines der vielversprechendsten Talente im europäischen Fußball. Die Belohnung: Wieder wurde er zur französischen Nationalmannschaft eingeladen. Sogar Real Madrid und der FC Barcelona sollen Interesse an ihm haben.

Das hat nach einem Bericht der französischen L'Equipe nun Star-Berater Mino Raiola aufmerksam gemacht, er verspricht sich gute Geschäfte mit Dembele, möchte den 19-Jährigen deshalb in sein Spieler-Portfolio aufnehmen. Und das ist erlesen: Neben Zlatan Ibrahimovic, Paul Pogba und Torwarttalent Gianluigi Donnarumma findet sich in diesem auch Henrikh Mkhitaryan wieder.

Mkhitaryan als Problem?

Das könnte zum Problem für Raiola werden. Der Mkhitaryan-Wechsel von Borussia Dortmund zu Manchester United im Sommer 2016 lief nämlich nicht geräuschlos ab. BVB-Chef Hans-Joachim Watzke äußerte sich nach dem Transfer zu den Verhandlungen, warf Raiola öffentlich Wortbruch vor.

Ein Problem mit dem Berater habe er aber nicht. "Bei ihm weiß man, was man hat", sagte er über ihn, "Raiola ist intelligent, und er ist brachial. Er hat ein gewisses Geschäftsmodell."

Ob Watzke mit einem weiteren Raiola-Spieler in seinem Kader einverstanden wäre, scheint ob der Querelen um Mkhitaryan eher unwahrscheinlich. Und ob Dembele überhaupt zu Raiola wechseln möchte, steht ebenfalls in den Sternen.

Mit Moussa Sissoko hat er nämlich eigentlich einen Spielerberater, der für ihn auch schon den Dortmund-Deal klar machte. Und der war für die Entwicklung des 19-Jährigen augenscheinlich nicht verkehrt.

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