Erst im September sorge Carrasco in der Gruppenphase der Champions League für eine Bayern-Pleite © Getty Images

Carlo Ancelotti soll sich Yannick Carrasco von Atletico Madrid als neuen Flügelflitzer beim FC Bayern wünschen. Die Ausstiegsklausel kann zum Problem werden.

Der FC Bayern soll bei der Suche nach Flügelflitzer-Optionen laut der spanischen AS intensiv über eine Verpflichtung von Yannick Carrasco nachdenken. In dieser Saison konnte der 23-Jährige 12 Treffer in 41 Einsätzen erzielen.

Besonders Carlo Ancelotti soll sich einen Transfers des Belgiers wünschen, der erst im September mit seinem Treffer in der Gruppenphase der Champions League für die Niederlage der Bayern bei Atletico Madrid sorgte.

Ancelotti kennt den 23-Jährigen aus seiner Trainerzeit in Spanien, hält große Stücke auf ihn. Carrasco soll an der Säbener Straße mittelfristig Franck Ribery und Arjen Robben ersetzen.

Das Problem aus Bayern-Sicht: Carrasco hat ein Ausstiegsklausel über 100 Millionen Euro. Atletico soll nicht bereit sein, seinen Flügelflitzer für eine deutlich geringere Summe ziehen zu lassen. Verständlich: Immerhin hat er noch Vertrag bis 2022.

Das heißt, die Bayern müssten sich auf lange Verhandlungen einstellen. Komplett die Segel streichen muss Bayern aber nicht. Carrasco spiele zwar durchaus eine Rolle in der Planung der "Colchoneros" für die nächste Saison, bei einem "unwiderstehlichen" Angebot könne Atletico aber schwach werden, meint die AS.

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