BVB-Trainer Thomas Tuchel soll eine Offerte des FC Arsenal vorliegen. Diese haben jedoch andere Informationen, eine Trendwende deutet sich offenbar an.

Mit Borussia Dortmund steht Thomas Tuchel im Viertelfinale der Champions League gegen Arsene Wengers Ex-Klub AS Monaco. Vielleicht sitzt der Trainer von Borussia Dortmund bald als Wengers Nachfolger auf der Bank des FC Arsenal. Nach Informationen der Bild soll Tuchel eine Anfrage der Londoner vorliegen.

Dies dementierten die Londoner am Montag jedoch. Ein Sprecher der Gunners erklärte, man habe den BVB-Trainer nicht kontaktiert. Entsprechende Berichte seien "nicht wahr", zitierte Sky den Sprecher.

Laut Mirror habe Wenger sogar entschieden, dass er seinen Vertrag bei den Londonern verlängern möchte. Am Wochenende hatte der Franzose erklärt, er habe über seine Zukunft entschieden - in Kürze sollen Gespräche mit den Bossen steigen.

Allerdings ist eine baldige Verkündung des neuen Vertrags nicht zu erwarten. Der Klub will eine einvernehmliche Lösung präsentieren, nicht Wenger allein darf über seine Zukunft entscheiden. Auf Spielerseite war man offenbar davon ausgegangen, dass Wenger den Klub verlasse, falls Arsenal die Qualifikation für die Champions League verpasse.

Dies ist aber nun wohl nicht mehr der Fall.

Wenger steht momentan stark in der Kritik, ist mit den Gunners hochkant gegen den FC Bayern (1:5 und 1:5 aus der Champions League geflogen und ist auch in der englische Meisterschaft abgehängt. Am Samstag verlor Arsenal 1:3 bei West Bromwich Albion, über dem Stadion kreiste ein Flugzeug und zog einen Schriftzug hinter sich her: "Kein Vertrag! Wenger raus!"

Am Sonntag rutsche Arsenal sogar bis auf Platz sechs ab. "Ich weiß, was ich mache, aber ich sage noch nichts", meinte der 67-Jährige.

Tuchels Vertrag beim BVB läuft bis 2018. Der 43-Jährige würde wohl gern länger bleiben, doch in den vergangenen Monaten war die Stimmung zwischen dem Chefcoach und Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Manager Michael Zorc nicht immer frei von Spannungen.