Real Madrid CF v Malaga CF - La Liga
Real-Kapitän Sergio Ramos (r.) hofft auf einen Verbleib des unzufriedenen James Rodriguez © Getty Images

Real-Reservist James Rodriguez droht nach dem Finale der Klub-WM seinen Abgang an. Kapitän Sergio Ramos weist ihn in die Schranken und hofft auf einen Verbleib.

Die öffentliche Wechsel-Drohung von James Rodriguez hat bei Real Madrid hohe Wellen geschlagen.

Es sei nicht der Tag für "persönliche Probleme", sagte Real-Kapitän Sergio Ramos nach dem Finale der Klub-WM als Reaktion auf die Worte von Rodriguez.

Die erneute Nicht-Berücksichtigung im Endspiel gegen Kashima Antlers (4:2) hatte den 25-Jährigen dazu veranlasst, mit einem Wechsel im Winter zu drohen. "Ich kann nicht versichern, dass ich bleibe. Ich habe Angebote und sieben Tage Zeit zum Nachdenken. Es ist bitter, schon wieder nicht gespielt zu haben", sagte Rodriguez der spanischen Sportzeitung Marca nach Spielende.

Ramos hofft auf Rodriguez-Verbleib

Unter Coach Zinedine Zidane spielt der Torschützenkönig der WM 2014 nur noch eine untergeordnete Rolle.

Dennoch glaubt Ramos an eine Zukunft des Kolumbianers bei den Königlichen. "Ich schätze ihn sehr und ich hoffe, dass er bleibt", sagte Ramos.

Rodriguez war nach der WM in Brasilien für 75 Millionen Euro vom AS Monaco auf die iberische Halbinsel gewechselt. Nach einer starken Premieren-Saison unter dem heutigen Bayern-Trainer Carlo Ancelotti mit 17 Toren und 18 Vorlagen ging es bergab.

Vor allem der FC Chelsea, der wegen des bevorstehenden Abgangs von Oscar gen China nach einem neuen Mittelfeldmann sucht, und Paris St. Germain sollen scharf auf den Linksfuß sein.

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