Julia Görges kritisiert die Bedingungen bei den Australian Open
Julia Görges kritisiert die Bedingungen bei den Australian Open © Getty Images

Julia Görges fühlt sich zum Auftakt der Australian Open wie bei einem Amateurturnier. Sie habe sich gefühlt "wie auf einem Bahnhof".

Julia Görges hat nach ihrem Zweitrunden-Einzug bei den Australian Open in Melbourne die Bedingungen auf Außencourt 19 harsch kritisiert. "Das war nicht Grand-Slam-würdig. Ich habe mich gefühlt wie auf dem Bahnhof. So gut, wie dieses Turnier ist, so schlecht ist dieser Platz", sagte die Weltranglisten-57. Görges nach dem 3:6, 6:3, 6:4 gegen Katerina Siniakova (Tschechien).

Görges haderte wie ihre Gegnerin zudem mit dem unprofessionellen Personal. "Als wir zum Match auf den Platz gebracht werden sollten, wusste der Security-Mann nicht, wo Court 19 überhaupt ist", berichtete Görges, die die Australian Open eigentlich als ihr Lieblingsturnier bezeichnet.

Während des Matches fiel auf der Tribüne ein Mann um. Es gab eine Unterbrechung, aber medizinische Hilfe kam zunächst nicht. "Wäre es ein Herzinfarkt gewesen, wäre er wahrscheinlich tot", meinte Görges.

Auch der Stuhlschiedsrichter wurde im Unklaren gelassen. "Alles war sehr informationslos", haderte die dreimalige Melbourne-Achtelfinalistin Görges, die in der zweiten Runde am Mittwoch auf Jelena Jankovic (Serbien) trifft.

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