ATP Masters Series: Monte Carlo Rolex Masters - Day Five
Andy Murray muss sich schon im Achtelfinale geschlagen geben © Getty Images

Andy Murray und Stan Wawrinka müssen beim ATP-Turnier von Monte Carlo bereits im Achtelfinale die Segel streichen. Murray gibt eine glasklare Führung noch ab.

Der Weltranglistenerste Andy Murray (Großbritannien) und der an Nummer drei gesetzte Schweizer Stan Wawrinka sind bereits im Achtelfinale des ATP-Masters in Monte Carlo ausgeschieden.

Gegen den Spanier Albert Ramos (Nr. 15) unterlag Murray nach 2:35 Stunden 6:2, 2:6, 5:7. Wenig später verlor Wawrinka gegen Pablo Cuevas (Nr. 16) aus Uruguay in nur 1:14 Stunden 4:6, 4:6. "Ich bin enttäuscht, bei der Ausgangslage noch verloren zu haben. Bei 4:0-Führung habe ich noch nicht viele Spiele in meiner Karriere abgegeben", sagte Murray bei Fox Sports.

Im Duell mit dem Iberer verspielte Murray, der beim Masters in Indian Wells/Kalifornien im März gar in seinem Auftaktmatch gescheitert war, im entscheidenden dritten Satz eine 4:0-Führung und brachte seinen Gegner selbst zurück ins Spiel.

Murray weiter nicht in Top-Form

Ramos verwandelte in einem umkämpften letzten Aufschlagspiel seinen zweiten Matchball. Er trifft nun auf den Kroaten Marin Cilic (Nr. 5). Cuevas bekommt es nun mit dem Franzosen Lucas Pouille (Nr. 11) zu tun. Murrays Niederlage ist das nächste Kapitel in seiner bislang durchwachsenen Saison. Auch bei den Australian Open im Januar war bereits im Achtelfinale gegen den Hamburger Mischa Zverev für ihn Endstation.

Nach seinem Triumph beim Turnier in Dubai gewann Murray lediglich zwei Matches und kämpfte mit einer Verletzung am Ellenbogen. Aus diesem Grund hatte er auf eine Teilnahme in Miami verzichtet. "Mein Ellenbogen fühlte sich gut an. Es wird nur besser. Ich hoffe, es läuft weiter so", sagte Murray.

Zverev unterliegt Nadal

Ausgeschieden ist dagegen Alexander Zverev (Nr. 14). An seinem 20. Geburtstag unterlag der Hamburger in der Runde der letzten 16 Melbourne-Finalist Rafael Nadal (Spanien/Nr. 4) mit 1:6, 1:6. Qualifikant Jan-Lennard Struff musste sich derweil dem Argentinier Diego Schwartzman nach 69 Minuten mit 3:6, 0:6 geschlagen geben. Damit ist kein Deutscher mehr im Turnier vertreten.