DTB-Präsident Ulrich Klaus blickt wieder in eine besserere Zukunft.
DTB-Präsident Ulrich Klaus ist gegen einen Umbau der Rothenbaum-Anlage © Getty Images

Der DTB stellt sich gegen einen diskutierten Umbau der Anlage am Hamburger Rothenbaum. Grundsätzlich abgeneigt gegenüber Neuerungen sei man aber nicht.

Der Deutsche Tennis Bund (DTB) hat den bisher bekannten Umbauplänen für die traditionsreiche Anlage am Hamburger Rothenbaum vorerst eine Absage erteilt.

"Ohne die Zustimmung des DTB wird es keinen Abriss des Stadions geben", wird DTB-Präsident Ulrich Klaus in einer Pressemitteilung des Verbandes zitiert.

Der DTB hält bis 2049 die Nutzungsrechte an der in die Jahre gekommenen Arena. Wegen der Baufälligkeit des Stadions hatte es in den vergangenen Monaten Gespräche über einen Neubau zwischen dem Club an der Alster als Besitzer des Geländes sowie dem früheren Wimbledonsieger Michael Stich als Ausrichter des jährlichen ATP-Turniers in der Hansestadt gegeben.

Laut Klaus "sind die kostenfreie Nutzung der Büroräume für die Geschäftsstelle sowie Einnahmen durch Vermietungen für den Verband essenziell". Grundsätzlich aber stehe man Neuerungen positiv gegenüber.

Die Austragung des Rothenbaum-Turniers mit Stich als Direktor ist bis einschließlich 2018 vertraglich abgesichert. Ob und von wem das 500er-Event ab 2019 fortgeführt wird, soll sich bis Ende des Jahres entscheiden.

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