Budapest 2017 FINA World Championships - Day 3
Patrick Hausding wurde Vierter vom 1-m-Brett © Getty Images

Patrick Hausding wird im letzten Durchgang vom 1-Meter-Brett noch vom Bronzerang verdrängt. Das deutsche Team wartet weiter auf die erste WM-Medaille.

Das deutsche Team muss bei der Schwimm-WM in Ungarn weiter auf die erste Medaille warten.

Wasserspringer Patrick Hausding verpasste am Sonntag in einem packenden Finale vom 1-m-Brett als Vierter (439,25) nur um fünf Punkte das Podest. Der Olympia-Dritte musste im Finaldurchgang den Italiener Giovanni Tocci noch auf den Bronzerang vorbeiziehen lassen.

"Eine Medaille wäre zwar super, aber ein Weltuntergang ist Platz vier auch nicht. Das ist nur meine Nebendisziplin", sagte der Berliner Hausding: "Ich bin persönliche Bestleistung in einem internationalen Wettbewerb gesprungen und habe keinen Fehler gemacht. Ich bin zufrieden."

Gold und Silber gingen wie erwartet an die beiden Chinesen Peng Jianfeng (448,40) und He Chao (447,20). Der erst 16-jährige Lou Massenberg (Berlin) war bei seiner WM-Premiere im Vorkampf auf Rang 35 ausgeschieden.

Der Berliner Hausding hat am Montag eine weitere Medaillenchance. Im Turm-Synchronspringen wollen die Ex-Weltmeister Hausding/Sascha Klein ihre Erfolgs-Ära im letzten gemeinsamen Wettbewerb krönen. 

"Unser großes Ziel ist, noch mal aufs Podest zu springen. Wenn wir unsere Leistung abrufen, ist eine Medaille drin", sagt Klein, der nach dem Wettkampf seine Karriere beendet. Seine Ehefrau drückt erstmals auf der Tribüne mit Söhnchen Oskar (1) die Daumen.

Ren Qian/Si Yajie haben derweil Chinas WM-Erfolgsserie im Turm-Synchronspringen der Frauen ausgebaut. Das Duo sicherte im Finale von Budapest mit 352,56 Punkten das neunte Gold in Folge für die Wassersprung-Macht in dieser Disziplin.

Silber ging an die Nordkoreanerinnen Kim Mi Rae/Kim Kuk Hyang (336,48) vor den Olympiazweiten Pandelela Rinong Pamg/Jun Hoong Cheong aus Malaysia (328,74). 

Das junge deutsche Geschwister-Paar Christina und Elena Wassen (Berlin) war im Vorkampf am Vormittag auf Platz 15 wegen eines verpatzten Zweieinhalb-Rückwärtssaltos im vorletzten Durchgang an der Finalhürde gescheitert.

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