Budapest 2017 FINA World Championships - Day 14
Franziska Hentke gewann die bisher einzige Medaille für Deutschland bei der Schwimm-WM © Getty Images

Ex-Schwimmstar Britta Steffen hat großen Respekt vor Silbermedaillengewinnerin Franziska Hentke, zieht aber eine ernüchternde WM-Bilanz.

Schwimmstar Britta Steffen hat Vizeweltmeisterin Franziska Hentke in den höchsten Tönen gelobt, aber eine ernüchternde WM-Bilanz gezogen.

"Franzi ist ein beherztes Rennen geschwommen, und es hat sich gelohnt, endlich ist die ersehnte Medaille da", sagte die Doppel-Olympiasiegerin von 2008. Hentke hatte am Donnerstagabend Silber über 200 m Schmetterling gewonnen - die erste WM-Einzelmedaille einer deutschen Schwimmerin seit Steffens Doppel-Triumph 2009 in Rom.

"Sie ist eine tolle Sportlerin, und gerade die 200 Schmett tun richtig weh - ich habe großen Respekt vor ihrer Leistung", sagte Steffen weiter, die 2013 ihre Karriere beendet hatte.

Schon vor dem dem Ende der Weltmeisterschaft in Budapest am Sonntag stellte sie dem deutschen Schwimmsport ein schlechtes Zeugnis aus: "Trotzdem täuscht die Medaille nicht darüber hinweg, dass wir als DSV in der Welt seit vielen Jahren keine Rolle mehr spielen. Egal, ob jetzt noch eine Medaille dazukommt oder nicht, wir haben einen langen steinigen Weg vor uns."

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