Katinka Hosszu gehört zu Ungarns besten Schwimmerinnen
Katinka Hosszu gehört zu Ungarns besten Schwimmerinnen © Getty Images

Die Profischwimmer gründen eine eigene Vereinigung. So wollen sich die Athleten mehr Gehör beim Weltverband verschaffen und ihre Interessen besser vertreten.

Weltmeister Marco Koch gehört zu den 30 Gründungsmitgliedern der weltweiten Profischwimmer-Vereinigung GAPS. Die dreimalige Olympiasiegerin Katinka Hosszu, die die Gründung mit starker Kritik am Weltverband FINA initiierte, veröffentlichte die Liste der teilnehmenden Stars am Dienstag auf ihren sozialen Netzwerkseiten.

"Unser Ziel ist, mehr Mitglieder zu haben und ihnen allen zuzuhören. GAPS macht es möglich, dass wir gemeinsam die Interessen der professionellen Schwimmer repräsentieren, dass wir eine klare Sicht auf die Dinge haben, die im Schwimmsport gerade passieren und dass wir eine Chance haben, die Entwicklung unseres Sport zu beeinflussen", schrieb Hosszu.

Forderung an Weltverband

Die "Iron Lady", die sich in der Vergangenheit immer wieder mit dem Weltverband angelegt hatte, forderte die FINA anderthalb Wochen vor der WM in ihrer Heimat Ungarn auf: "Wir erwarten nun mit Recht, dass die Verantwortlichen der FINA uns einen Sitz am Tisch geben. Wir erwarten, dass Schwimmer wie gleichberechtigte Partner behandelt werden."

Unter den 30 Gründungsmitgliedern befinden sich neben dem Darmstädter Koch auch 15 Olympiasieger, darunter die Schwedin Sara Sjöström und der Brite Adam Peaty.

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