Köln - Die deutschen Rugby-Männer müssen sich nach zuletzt zwei Heimsiegen in Serie den starken Spanien geschlagen geben und einen Dämpfer hinnehmen. Der Traum von der WM lebt aber weiter.

Die deutsche Rugby-Nationalmannschaft hat am dritten Spieltag der WM-Qualifikation einen ersten Dämpfer erhalten.

Vor gut 6.100 Zuschauern im ausverkauften Stadion des Fußball-Regionalligisten Viktoria Köln verlor die ersatzgeschwächte Mannschaft von Bundestrainer Kobus Potgieter gegen Spanien mit 15:32 (3:29).

Erklärtes Ziel ist die erstmalige Teilnahme an einer WM-Endrunde 2019 in Japan.

Heimserie reißt

Zum Auftakt der WM-Qualifikation hatte die 15er-Mannschaft des Deutschen Rugby-Verbandes (DRV) zunächst sensationell den achtmaligen WM-Teilnehmer Rumänien (41:38) und anschließend Aufsteiger Belgien (34:29) jeweils zuhause besiegt.

Das nur für die parallel ausgetragene Europameisterschaft gültige Duell mit dem bereits für die WM qualifizierten Georgien ging mit 6:50 verloren.

Zweiter Kapitän verletzt

Gegen Spanien erhielt die DRV-Auswahl, die auf zahlreiche Leistungsträger verzichten musste und auch Kapitän Sean Armstrong früh aufgrund einer Verletzung verlor, vor der Pause eine Lehrstunde.

Die Iberer waren den Deutschen sowohl technisch als auch körperlich klar überlegen und sorgten mit vier Versuchen für die Vorentscheidung.

In der zweiten Halbzeit steigerten sich die Gastgeber deutlich, konnten allerdings nur noch Ergebniskosmetik betreiben.

Hinrunden-Abschluss gegen Russland

In der außerhalb des Six-Nations-Turniers mit Europas Top-Nationen höchsten europäischen Spielklasse bekommt es Deutschland zum Abschluss der Hinrunde noch mit Russland tun.

Zu vergeben ist ein direkter Startplatz für die WM 2019 in Japan, das zweitbeste Team erhält über K.o.-Spiele noch eine weitere Chance.

In der Tabelle belegt Deutschland mit acht Punkten derzeit Rang vier hinter Spanien (8 Punkte) und Rumänien (14).

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