In Russland muss die DRV-Mannschaft aufgrund einer schwachen zweiten Halbzeit eine hohe Niederlage hinnehmen. Die WM-Teilnahme rückt damit in weite Ferne.

Die deutsche Rugby-Nationalmannschaft hat in der WM-Qualifikation zum Abschluss der Hinrunde einen herben Rückschlag hinnehmen müssen. In Russland unterlag die Mannschaft von Bundestrainer Kobus Potgieter klar mit 25:52 (7:15). Nach der zweiten Niederlage in Folge braucht die deutsche Auswahl in der Rückrunde im Frühjahr 2018 ein kleines Wunder, um sich doch noch erstmals für eine WM-Endrunde zu qualifizieren.

Deutschland rutscht auf Platz vier ab

Deutschland hatte zum Auftakt der europäischen Qualifikationsrunde zuerst sensationell den achtmaligen WM-Teilnehmer Rumänien und anschließend auch Aufsteiger Belgien bezwungen. Nach Niederlagen gegen Spanien und Russland rutschte die Auswahl des Deutschen Rugby-Verbandes (DRV) aber auf Tabellenplatz vier ab.

Zu vergeben ist ein direkter Startplatz für die WM 2019 in Japan, das zweitbeste Team erhält über K.o.-Spiele noch eine weitere Chance. 

Auf dem tiefem Geläuf in Sotschi hatte sich die deutsche Mannschaft nach einem schwachen Beginn ins Spiel gekämpft. Doch wegen eklatanter Schwächen in der Defensive liefen die Gäste über beinahe die ganze Zeit einem Rückstand nach.

Selbst eine zwischenzeitliche Zwei-Mann-Überzahl nach Zeitstrafen gegen den Gegner konnte die DRV-15 nicht nutzen, stattdessen schraubten die Russen das Ergebnis in der Schlussphase in die Höhe.

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