Michael Poppmeier (links) kämpft für das deutsche Team um das Ei
Michael Poppmeier (links) kämpft für das deutsche Team um das Ei © Getty Images

Die deutsche 15er-Rugbynationalmannschaft trifft am 27. Mai auf Kenia. Junge Talente bekommen von Nationaltrainer Kobus Potgieter eine Chance.

Die deutsche 15er-Rugbynationalmannschaft der Herren tritt auf Einladung des kenianischen Rugby-Verbandes am 27. Mai zu einem Länderspiel in Nairobi (KEN) an. Die Nationaltrainer Kobus Potgieter und Pieter Jordaan haben dafür neben etablierten Spielern auch einige junge Talente nominiert, die erste Erfahrungen im A-Kader sammeln sollen.

"Wir werden mit einem starken Kader nach Nairobi reisen, denn wir wissen, dass Kenia bei weitem kein leichter Gegner ist“, warnt Kobus Potgieter. "Sie stehen in der Weltrangliste einen Platz vor uns, sie haben in der jüngeren Vergangenheit schon Spanien und Portugal geschlagen. Wir müssen also sehr gut vorbereitet sein, wenn wir da bestehen wollen."

Für diese Herausforderung vertraut das Trainerteam im Kern auf die erfahrene Mannschaft, die bereits in der Europameisterschaft beziehungsweise der WM-Qualifikation für Überraschungen sorgen konnte.

Poppmeier wieder mit dabei

Nach überstandener Knieverletzung ist auch Co-Kapitän Michael Poppmeier wieder mit dabei. Dazu sieht es so aus, als würden die Nationalspieler, die im Ausland aktiv sind, ebenfalls einsatzbereit sein. "Lediglich bei Damien Tussac steht noch ein Fragezeichen", berichtet Coach Potgieter. "Da hängt es noch davon ab, wie sein Team am kommenden Wochenende spielt, und ob er dann für unsere Maßnahme verfügbar ist."

Einige "Neulinge" dabei

Gemeinsam mit den erfahrenen Spielern reisen allerdings auch einige junge Talente sowie "Neulinge" mit nach Nairobi. "Wir wollen einigen jüngeren Spielern die Gelegenheit geben, bei der Nationalmannschaft dabei zu sein, Erfahrungen zu sammeln und zu sehen, wie wir Dinge trainieren und vorbereiten“, erklärt Potgieter.

"Darüber hinaus haben wir Spieler dabei, die für die Zukunft interessant sind, die aber zum Teil auch jetzt schon in der Lage sind, auf diesem Niveau zu spielen." Gemeint sind damit unter anderem U20-Kapitän Pirmin Stöhr oder Ben Ellermann, der ebenfalls bei der U20 überzeugt hat.

Der Bremer Luis Ball sei sogar noch ein U18-Spieler, der in Kenia definitiv nicht zum Einsatz kommen werde, aber der viel Potenzial habe und jetzt bereits einmal beim A-Kader dabei sein soll.

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