Le Tour de France 2017 - Stage One
Christopher Froome sieht sich Betrungsvorwürfen ausgesetzt © Getty Images

Christopher Froome sieht sich nach dem Auftakt bei der Tour de France Betrugsvorwürfen ausgesetzt. Das Team des Titelverteidigers wehrt sich vehement.

Tour-Titelverteidiger Christopher Froome und sein Sky-Team müssen sich nach dem Auftaktzeitfahren der 104. Frankreich-Rundfahrt am Samstag in Düsseldorf mit Betrugsvorwürfen auseinandersetzen.

Nach Ansicht von Frederic Grappe, dem Sportlichen Leiter des französischen Konkurrenz-Teams FDJ, hat sich die britische Equipe mit im Trikot eingenähten Luftpolstern einen regelwidrigen Vorteil verschafft.

"Die Regularien sind eindeutig, Sky hat sie gebrochen. Jede aerodynamische Veränderung am Trikot ist verboten", sagte Grappe gegenüber Journalisten. Seine Kritik traf bei den Beschuldigten erwartungsgemäß auf Widerstand.

"Es ist alles legal, das Material wurde von der Rennkommission abgenommen. Wir wären nicht das Risiko eingegangen, die Tour am ersten Tag durch Betrug zu verlieren", sagte Sky-Sportdirektor Nicolas Portal.

Andere Mannschaften würden auf das gleiche Equipment zurückgreifen, "aber wir werden attackiert", sagte Portal. Die Sky-Fahrer hatten beim 14 km langen Zeitfahren überzeugt, vier Profis des britischen Top-Teams belegten einen Platz unter den besten Acht. Der Waliser Geraint Thomas sicherte sich als Tagessieger gar das Gelbe Trikot, Froome wurde Sechster. 

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