Auf der dritten Etappe der Tour de France geht es erstmals auf und ab. Das Teilstück von Verviers nach Longwy hat einige Erhebungen zu bieten.

Das dritte Land der 104. Tour de France - und es ist immer noch nicht Frankreich: Das Peloton verlässt auf der 3. Etappe am Montag (12.25 Uhr im LIVETICKER) Belgien und stattet Luxemburg einen ausgiebigen Besuch ab, durchquert das Großherzogtum in Gänze von Nord nach Süd. Nach 181,5 km erreicht die Tour 2017 dann aber vor dem Finale in Longwy erstmals französischen Boden.

Nach der überwiegend flachen Etappe am Sonntag ist das dritte Teilstück ein kleines Biest mit vielen giftigen Kuppen. Fünf Bergwertungen stehen an, drei der vierten und zwei der dritten Kategorie, darunter der 1,6 km lange Schlussanstieg zur Cote des Religieuses mit durchschnittlich 5,8 Prozent Steigung.

Olympiasieger mit gute Chancen

Es ist ein Revier für Klassiker-Jäger - nach dem Sturz-Aus des Spaniers Alejandro Valverde gehören Olympiasieger Greg Van Avermaet und Ex-Weltmeister Philippe Gilbert (beide Belgien) zu den heißen Sieganwärtern.

Das ostbelgische Verviers, ganz in der Nähe der traditionsreichen Rennstrecke von Spa-Francorchamps gelegen, ist erstmals Startort einer Tour-Etappe, nachdem dort bereits 1976 ein Teilstück mit dem Spanier Miguel-Maria Lasa als Sieger geendet hatte.

Longwy, 15.000-Einwohner-Städtchen im Département Meurthe-et-Meuselle, war in der "Tour-Steinzeit" fester Bestandteil der Frankreich-Rundfahrt. Zwischen 1911 und 1914 starteten und endeten in Longwy je vier Etappen, danach gab sich die Tour nur noch einmal 1982 die Ehre - Sieger war der 2016 verstorbene Belgier Daniel Willems.

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