Vor dem zweiten Ruhetag müssen die Fahrer der Tour de France nochmal ordentlich ackern. Insgesamt vier Bergwertungen stehen bevor. Perfektes Terrain für Ausreißer.

Bevor die 104. Tour de France den Fahrern am zweiten Ruhetag eine letzte Pause vor Schlusswoche gönnt, bereitet sie den Startern aus der zweiten Reihe die große Bühne.

Teams, die ihre Kapitäne durch Stürze verloren haben und solche ohne Ambitionen für die Gesamtwertung werden sich die 15. Etappe im Kalender fett angestrichen haben. Denn der 189,5 km lange Ausflug ins Zentralmassiv von Laissac-Severac L'Eglise nach Le Puy-en Velay bietet das perfekte Terrain für Ausreißer.

Vier Bergwertungen

Bereits kurz nach dem Start steht die erste von vier Bergwertungen an. Über 8,9 km (6,4 Prozent/1. Kategorie) geht es zunächst auf den Montée de Naves d'Aubrac, ehe direkt im Anschluss auf der 1358 Meter hohen Côte de Vieurals (3. Kategorie) der höchste Punkt des Tages erreicht wird. Spätestens dort wird sich eine Gruppe gefunden haben, die noch über 100 hügelige Kilometer vor sich hat.

40-Kilometer-Anstieg

Auch die Favoriten um den Gesamtsieg werden sich die Etappe genau anschauen. 40 km vor dem Ziel beginnt der Anstieg zum Col de Peyra Taillade (1. Kategorie), nach dessen Abfahrt die Côte de Saint-Vidal (4. Kategorie) ansteht. Ausgeschlossen sind Vorstöße im Kampf um Gelb hier nicht.

Dass Le Puy-en Velay ein gutes Pflaster für erfolgreiche Fluchtversuche ist, bewies im Jahr 2005 der damalige T-Mobile-Profi Giuseppe Guerini. Als Ausreißer sicherte er sich hier den 250. italienischen Etappensieg bei der Tour de France.

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