CYCLING-ESP-TOUR-VUELTA
Christopher Froome und seine Teamkollegen waren jederzeit Herr der Lage © Getty Images

Christopher Froome kommt bei der Spanien-Rundfahrt gut aus dem Ruhetag. Auf der 10. Etappe wehr er den Angriff eines Siegkonkurrenten ab.

Tour-Sieger Christopher Froome vom Team Sky hat die Gesamtführung bei der 72. Vuelta a España nach dem Ruhetag erfolgreich verteidigt.

Der britische Radprofi kam auf dem zehnten Teilstück über 164,8 km von der Wallfahrtsstätte Caravaca de la Cruz nach Alhama de Murcia beim Etappenerfolg des Italieners Matteo Trentin (Quick-Step Floors) mit dem Hauptfeld ins Ziel und büßte keine Zeit auf seine ärgsten Konkurrenten ein.

Froome führt weiter mit jeweils 36 Sekunden vor dem Kolumbianer Johan Esteban Chavez (Orica-Scott) und dem Iren Nicolas Roche (BMC Racing). Der 32-Jährige peilt seinen ersten Gesamtsieg bei der dritten und letzten großen Landesrundfahrt des Jahres an, die er bislang dreimal als Zweiter (2011, 2014, 2016) beendete.

Nibali-Angriff ohne Wirkung

Zwar attackierte am Dienstag der Italiener Vincenzo Nibali, Tour-Sieger 2014 und Vuelta-Sieger 2010, auf der gefährlichen Abfahrt des Collado Bermejo, konnte letztlich aber keine Zeit auf Froome gutmachen.

Am Mittwoch folgt eine schwere Bergetappe über 187,5 km von Lorca über den Alto de Velefique hinauf zum Observatorio Astronómico de Calar Alto. Die Entscheidung um den Gesamtsieg wird wohl erst am vorletzten Tag der Rundfahrt am steilen Alto de Angliru in Asturien fallen.

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