Chris Froome wartet noch auf einen Vuelta-Gesamtsieg
Chris Froome wartet noch auf einen Vuelta-Gesamtsieg © Getty Images

Chris Froome kommt seinem ersten Vuelta-Gesamtsieg näher. Beim Etappensieg von Julian Alaphilippe macht der Brite am letzten Anstieg Boden auf seinen Kontrahenten gut.

Der französische Radprofi Julian Alaphilippe vom Team Quick-Step hat die achte Etappe der Vuelta gewonnen und damit seinen ersten Tagessieg bei einer der drei großen Rundfahrten eingefahren.

Der 25-Jährige setzte sich nach 184 km und drei Bergwertungen zwischen Hellín und Xorret de Catí auf den letzten Metern gegen den Slowenen Jan Polanc (Emirates) und den Polen Rafal Majka vom deutschen Team Bora-hansgrohe durch.

Christopher Froome im Roten Trikot des Gesamtführenden machte am letzten Anstieg 17 Sekunden auf seinen größten Konkurrenten Esteban Chaves (Orica-Scott) gut.

Dem britischen Tour-Sieger konnte lediglich der spanische Altstar Alberto Contador (34/Trek-Segafredo) folgen, der nach der Vuelta seine Karriere beenden wird. Beide kamen mit 1:17 Minuten Rückstand auf Alaphilippe ins Ziel.

Contador bleibt an Froome dran

Sky-Kapitän Froome, der bereits dreimal Zweiter bei der Vuelta war und auf seinen ersten Erfolg drängt, konnte dadurch seinen Vorsprung in der Gesamtwertung auf den Kolumbianer Chaves auf 28 Sekunden ausbauen. Dritter ist weiterhin der Ire Nicolas Roche (BMC) mit nun 41 Sekunden Rückstand auf Froome.

Tagessieger Alaphilippe gehörte mit den beiden Deutschen Emanuel Buchmann (24) und Christoph Pfingsten (29) vom Team Bora-hansgrohe zu einer 21-köpfigen Ausreißergruppe. Am extrem steilen Anstieg des Alto Xorret de Catí setzten sich Alaphilippe, Majka und Polanc bei knapp 40 Grad Hitze ab.

Buchmann wurde auf Platz zehn mit 1:04 Minuten Rückstand bester Deutscher.

Die neunte Etappe der 72. Spanien-Rundfahrt führt am Sonntag über 176,3 km von Orihuela nach Cumbre del Sol. Nach einer lange sehr flachen Etappe kommt es am Alto de Puig Llorena zu einer Bergankunft der ersten Kategorie.

Die Entscheidung um den Gesamtsieg wird wohl erst am vorletzten Tag der Rundfahrt am steilen Alto de Angliru in Asturien fallen.

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