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Nairo Quintana darf sich weiter über die Gesamtführung freuen © Getty Images

Nairo Quintana verteidigt seine Führung in der Gesamtwertung und fährt auf seinen schärfsten Verfolger noch ein paar Sekunden heraus. Doch Dumoulin bleibt gefährlich.

Der Kolumbianer Nairo Quintana hat beim 100. Giro d'Italia auf der 20. Etappe das Rosa Führungstrikot erfolgreich verteidigt, Verfolger Tom Dumoulin vom deutschen Sunweb-Team verschaffte sich jedoch eine gute Ausgangsposition für die Schlussetappe.

Der Kampf um den Gesamtsieg wird erst auf der letzten Etappe am Sonntag entschieden. Im abschließenden Einzelzeitfahren über knapp 30 km von Monza nach Mailand hat Zeitfahr-Ass Dumoulin klare Vorteile und wird unter normalen Umständen viel Zeit gut machen.

"Gott sei Dank habe ich die Berge hinter mir. Ich bin sehr froh. Meine Beine waren heute besser und ich hatte wieder einen guten Tag", sagte Dumoulin nach dem Rennen: "Morgen werden die Zeitabstände nicht so groß sein wie beim letzten Zeitfahren."

Quintana legt vor

Auf dem 191 km langen Teilstück am Samstag baute der 27-jährige Quintana vom Team Movistar seinen Vorsprung in der Gesamtwertung gegenüber Dumoulin vor dem entscheidenden Kampf gegen die Uhr auf 53 Sekunden aus.

Dumoulin belegt damit den vierten Platz. Der Franzose Thibaut Pinot vom Team FDJ holte sich von Pordenone nach Asiago den Tagessieg.

Quintana hatte Dumoulin die Führung im Gesamtklassement erst am Vortag entrissen, dieser hatte seit der zehnten Etappe das Rosa Trikot getragen. Ebenfalls noch Siegchancen hat Titelverteidiger Vincenzo Nibali (Italien/Bahrain-Merida), der 39 Sekunden hinter Quintana auf Platz zwei folgt. Dritter ist Pinot (43 Sekunden zurück).

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