Alfons Hörmann
Alfons Hörmann ist seit Dezember 2013 DOSB-Präsident © Getty Images

Der Streit zwischen den beiden Spitzenfunktionären Alfons Hörmann und Thomas Weikert ist beigelegt.

Im Vorfeld der Mitgliederversammlung der Trainerakademie des Deutschen Olympischen Sportbundes entschuldigte sich DOSB-Präsident Hörmann bei Weikert, dem Präsidenten des Tischtennis-Weltverbandes ITTF, für "bedauerliche Verfahrensfehler" in den vergangenen Wochen.

Damit stellten beide die Weichen für die Wahl von Dirk Schimmelpfennig an die Spitze der DOSB-Trainerakademie am Dienstagabend.

Der DOSB-Sportvorstand übernahm mit seiner Wahl in Köln direkt den Vorstandsvorsitz der Trägergesellschaft der Trainerakademie von Weikert. Schimmelpfennig erhielt von den 29 anwesenden Mitgliedern in geheimer Wahl 21 Ja- und fünf Nein-Stimmen bei drei Enthaltungen.

"Der DOSB-Präsident hat sich bei mir entschuldigt für die Verfahrensfehler und dafür, dass der ganze Vorgang unglücklich gelaufen ist. Ich habe die Entschuldigung angenommen. Ich denke, wir können uns weiter in die Augen schauen und gut zusammenarbeiten", sagte Weikert in seiner Rede vor der Mitgliederversammlung der Akademie.

Der Rechtsanwalt hatte sich in den vergangenen Wochen öffentlich einen heftigen Streit mit Hörmann geliefert.

Auslöser war ein knappes Schreiben Hörmanns an Weikert, in dem er den seit acht Jahren an der Trainerakademie beschäftigten Vorstandsvorsitzenden zum Amtsverzicht aufforderte, ohne die Sachlage zuvor persönlich thematisiert zu haben.

Weikert warf Hörmann schlechten Stil vor, die Diskussion eskalierte, zuletzt stellte Weikert Hörmanns Eignung als DOSB-Präsident infrage.

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