Kris Meeke fährt bei der Rallye Mexiko dem sicheren Sieg entgegen, ehe er spektakulär abfliegt. Wie durch ein Wunder kann er das Rennen fortsetzen.

Der Brite Kris Meeke hat in Mexiko seinen vierten Karriere-Erfolg in der Rallye-WM gefeiert.

Der Citroen-Pilot siegte nach 19 Wertungsprüfungen mit einem Vorsprung von 13,8 Sekunden auf Weltmeister Sebastien Ogier (Frankreich/Ford), der in der WM-Gesamtwertung führt. Platz drei beim dritten WM-Lauf ging an Thierry Neuville (Belgien/Hyundai/+59,7 Sekunden). 

Spektakuläres Finish

Rund einen Kilometer vor dem Ziel hätte Meeke den Sieg um ein Haar weggeworfen. 

In einer schnellen Rechtskurve flog er spektakulär ab, über eine Hecke und nur um Haaresbreite an einem parkenden Auto vorbei. Der Brite hatte riesiges Glück, dass er nirgendwo einschlug. Nach einem Slalom über einen Parkplatz fand er den Weg auf die Strecke zurück und fuhr ins Ziel. Dort hatte er noch 13,8 Sekunden Vorsprung auf Sebastien Ogier und feierte so einen zwar verdienten, am Ende aber extrem glücklichen Sieg.

Meekes Sieg ist ein weiterer Beleg für das recht ausgeglichene Kräfteverhältnis zwischen den Teams nach dem Rückzug des Serienweltmeisters Volkswagen. Den Saisonauftakt in Monte Carlo hatte Titelverteidiger Ogier gewonnen, der von VW zum Privatteam M-Sport gewechselt war. In Schweden setzte sich anschließend Toyota-Pilot Jari-Matti Latvala (Finnland) durch.

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