Das Getriebe von Sebastien Ogiers Auto wird genauer untersucht
Das Getriebe von Sebastien Ogiers Auto wird genauer untersucht © xpbimages.com

Sebastien Ogier muss um seinen zweiten Platz bei der Rallye Mexiko zittern: Das Getriebe seines Ford Fiesta WRC wird von der FIA genauer untersucht.

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Sebastien Ogier (Ford) könnte seinen zweiten Platz bei der Rallye Mexiko am grünen Tisch verlieren. Bei der technischen Abnahme nach dem dritten Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) geriet das Getriebe seines Ford Fiesta ins Visier des technischen Delegierten. Es wurde vor Ort in Mexiko versiegelt und soll nun in Europa genauer untersucht werden.

Bis dahin hängt Ogiers zweiter Platz am seidenen Faden. Zwar wurde nach ungewöhnlich langwierigen Untersuchungen der Autos am späten Sonntagabend ein offizielles Ergebnis der Rallye Mexiko veröffentlicht, allerdings mit dem Hinweis, dass das Resultat des Autos mit der Startnummer 1 vorbehaltlich weiterer Untersuchungen des Getriebes ist.

Sollte Ogier seinen zweiten Platz verlieren, wäre auch seine WM-Führung dahin, die sich der Franzose nach einem für ihn schwierigen Wochenende zurückerkämpft hatte. Ogier war in Mexiko nicht immer in der Lage, das Tempo der schnellsten mitzugehen und war vor allem durch Konstanz auf Platz zwei gefahren.

Abgesehen von den kurzen Zuschauerprüfungen hatte Ogier nur eine Wertungsprüfung gewonnen und sich mehrere für ihn untypische Fahrfehler geleistet, zum Beispiel einen Dreher bei der 14. Wertungsprüfung. "Ich habe immer noch mit der Balance des Autos zu kämpfen", gibt Ogier zu. "In den technischen Abschnitten sind wir noch zu langsam."

Besserung soll ein Entwicklungstest von M-Sport bringen, bei dem Updates für den Ford Fiesta WRC erprobt werden sollen. "Vielleicht bewegen wir uns dann mit dem Auto in die richtige Richtung. Es ist ein sehr gutes Auto", meint Ogier. "Das muss es sein, denn wir führen die Meisterschaft an." Zumindest bis zum Abschluss der Untersuchung.

© Motorsport-Total.com

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