Mads Östberg wird auch die Rallye Korsika 2017 auslassen
Mads Östberg wird auch die Rallye Korsika 2017 auslassen © xpbimages.com

Der frischgebackene Vater Mads Östberg wird auch die Rallye Korsika auslassen - diesmal sind die Gründe aber nicht persönlicher, sondern technischer Natur.

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Die Rallye Korsika 2017 wird ohne Mads Östberg auskommen müssen. Der Norweger hatte jüngst in Mexiko ausgesetzt, um der Geburt seines Sohnes Mons beizuwohnen, der am 24. Februar das Licht der Welt erblickt hat.

Auf Korsika scheitert der Einsatz nun an unzureichender Vorbereitung, wie Östberg berichtet: "Es wurde uns vor kurzem klar, dass wir keine Garantie dafür haben, die Asphalt-Aufhängung zu bekommen. Darüber hinaus haben wir keine Zeit für Testfahrten."

Keine vernünftigen Resultate zu erwarten

Es gäbe keinen Grund, die Rallye mit unerprobtem Material in Angriff zu nehmen, so der 29-Jährige weiter. Vernünftige Resultate wären nicht zu erwarten. Aus diesem Grund wird er seine Elternzeit noch ein wenig verlängern. Nach Korsika dauert es vier Monate, bis die Rallye-Weltmeisterschaft mit der Rallye Deutschland wieder auf Asphalt zurückkehrt.

Östberg war in den vergangenen Tagen keineswegs inaktiv, sondern hat den 2017er-Ford Fiesta WRC, in Norwegen getestet, um sich mit der neuen Technik besser anzufreunden. "Schnee und Eis sind natürlich für den Rest der Saison nicht wirklich relevant. Aber wegen der späten Lieferung des Fahrzeugs konnten wir in Schweden einige Dinge nicht testen", begründet er den ungewöhnlichen Schritt.

"Nach ein paar Tagen in Norwegen habe ich nun das Gefühl, dass wir große Fortschritte beim Verstehen und der Abstimmung des Fahrzeugs gemacht haben."

Östberg startet erst wieder bei der Rallye Argentinien

Östberg hatte den neuen Fiesta erstmals bei der Rallye Schweden pilotiert, schied dort aber bereits am ersten Tag aus, weil er den Heckflügel verlor. Er wurde unter Rally2-Regeln 15. Der 29-Jährige wird nun erst wieder bei der Rallye Argentinien ins Lenkrad greifen. Bei seinem Paradelauf stand er bereits zweimal auf dem Podest (Dritter 2012, Zweiter 2015). Auf diese Rallye will er sich mit ausgiebigen Schottertests in Europa und Südamerika optimal vorbereiten.

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