Bei seinem ersten Auftritt im neuen Auto zeigt Sebastien Ogier direkt eine souveräne Vorstellung und gewinnt die Rallye Monte Carlo. Sein vierter Monte-Triumph in Serie.

Weltmeister Sébastien Ogier hat die Rallye Monte Carlo gewonnen und damit gleich bei seinem ersten Auftritt im Ford den ersten Sieg gefeiert. Der langjährige VW-Pilot hatte am Sonntag nach 15 absolvierten Wertungsprüfungen 2:15 Minuten Vorsprung auf den zweitplatzierten Jari-Matti Latvala im Toyota. Der Finne war bis zum Ausstieg Volkswagens zum Ende der vergangenen Saison Ogiers Teamkollege gewesen.

Als Dritter schloss Ogiers Teamkollege Ott Tänak (Estland/+2:57,8) den ersten WM-Lauf des Jahres ab, der schon während der ersten Wertungsprüfung vom Tod eines Zuschauers überschattet worden war.

Ogier gewinnt trotz Außenseiterchancen

Der viermalige Weltmeister Ogier war im Winter zum Privatteam M-Sport gewechselt, das mit dem Ford Fiesta WRC antritt. Im Rennen mit den Werksteams Citroen und Hyundai werden dem kleinen Rennstall eher Außenseiterchancen ausgerechnet, dennoch gelang Ogier sein vierter Monte-Triumph in Serie.

Dabei profitierte er allerdings entscheidend von einem Reifenschaden des Belgiers Thierry Neuville. Der Hyundai-Pilot lag noch am Samstag deutlich in Führung, verlor dann aber viel Zeit.

Während der ersten Wertungsprüfung war am Donnerstagabend der neuseeländische Fahrer Hayden Paddon (Hyundai) von der Strecke abgekommen und gegen eine Felswand geprallt. Dabei wurde ein Fan so schwer verletzt, dass er in einem Krankenhaus in Nizza starb. Das Auto von Paddon wurde aus dem Wettbewerb genommen.

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