Witali Petrow geht 2017 mit Manor in der LMP2-Klasse an den Start
Witali Petrow geht 2017 mit Manor in der LMP2-Klasse an den Start © xpbimages.com

Ex-Formel-1-Pilot Witali Petrow wird 2017 mit Manor in der WEC und bei den 24 Stunden von Le Mans einen Oreca-Gibson 07 fahren

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Witali Petrow wird 2017 die komplette Saison der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) in einem Oreca-Gibson 07 der Manor-Mannschaft bestreiten. Das Team um John Booth, das in diesem Jahr unter dem CEFC-Manor-TRS-Racing-Banner unterwegs ist, bestätigt, dass der ehemalige Formel-1-Fahrer auch beim 24 Stunden Rennen in Le Mans antreten wird. Zweimal nahm der Russe bereits am Langstreckenklassiker teil.

Schon 2016 ging Petrow in der WEC an den Start und war für die Truppe von SMP Racing rund um Boris Rotenburg in der LMP2-Klasse im Einsatz. Da sich die Mannschaft 2017 auf die Entwicklung eines privaten LMP1-Renners konzentriert, musste für den 32-Jährigen eine Alternative gesucht werden. Diese hat man nun bei Manor gefunden.

"Witali ist ein großartiger Fahrer. Außerdem spricht für ihn, dass er die besondere Strecke in Le Mans kennt und Erfahrung im Langstreckensport hat", sagt Teamchef John Booth gegenüber 'Motorsport-Total.com'. "Ich bin sicher, dass in diesem Jahr vor allem die Fahrer den Wettbewerb in der eng umkämpften LMP2-Klasse entscheiden werden."

"Wir sind diesbezüglich sehr gut aufgestellt. Außerdem haben die Teams die Möglichkeit, zumindest in kleinem Rahmen an den Autos zu arbeiten. Da sehe ich uns auch recht gut", ergänzt der Brite. Er bedauert, dass in diesem Jahr nur Fahrzeuge von Oreca in der LMP2-Klasse vertreten sind. "Etwas mehr Konkurrenz von Dallara und anderen wäre besser", fügt er hinzu.

Bei Manor scheint man gut gerüstet zu sein. Neben Petrow verpflichtete die Mannschaft Ex-Formel-1-Fahrer Jean-Eric Vergne, Roberto Gonzalez, Simon Trummer, Jonathan Hirschi und Tor Graves. Die endgültige Fahrzeugbesetzung wurde vom Team bisher noch nicht bekanntgegeben.

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