Der MotoGP-Weltmeister von 2006 Nicky Hayden kam bei einem Autounfall ums Leben © Getty Images

Die Familie des verstorbenen MotoGP-Weltmeisters fordert vom Unfallgegner eine Entschädigung. Doch zunächst muss die endgültige Schuld geklärt werden.

Nach dem Tod des früheren MotoGP-Weltmeisters Nicky Hayden fordert dessen Familie eine Entschädigung vom Unfallgegner.

Der US-Amerikaner Hayden war Mitte Mai auf einer Radtour bei Riccione nahe Rimini von einem Auto erfasst worden und fünf Tage später mit nur 35 Jahren an den Folgen seiner schweren Verletzungen gestorben.

Der Autofahrer, ein 30-jähriger Italiener, hat die Entschädigungsforderung in unbekannter Höhe bereits erhalten. Das berichten italienische Medien. Gegen den Mann wird wegen Verursachung eines tödlichen Unfalls ermittelt.

Entscheidend für das Urteil werden die Ergebnisse eines Gutachtens sein, das die Staatsanwaltschaft der Stadt Rimini in Auftrag gegeben hat. Es soll geklärt werden ist, ob Hayden vor dem Zusammenstoß ein Stoppschild ignoriert hat.

"Kentucky Kid" Hayden hatte den MotoGP-Titel 2006 geholt und war bis 2015 in der Königsklasse unterwegs. Der ehemalige Weltklasse-Pilot fuhr seit dem vergangenen Jahr für Honda in der Superbike-WM.

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