Honda-Pilot Scott Redding kam mit etwa 54 Sekunden Rückstand ins Ziel

Rookie Scott Redding tut sich bei den Verhältnissen in Aragon schwer, fällt bei nassen Bedingungen zurück und muss sich Aoyama und Hayden geschlagen geben

Das Wochenende in Aragon verlief für Gresini-Pilot Scott Redding nicht nach Plan. Im Qualifying enttäuschte der Brite mit Startplatz 16 und auch im Rennen gab es nur wenig Grund zur Freude. Zwar erhielt Redding für Platz zehn immerhin sechs wichtige WM-Punkte, kam aber hinter den Aspar-Piloten ins Ziel und wurde nur drittbester Open-Honda-Pilot.

"Zu Beginn fühlte ich mich ziemlich wohl, doch dann drehte das Hinterrad immer mehr durch und als es dann regnete, fehlte am Kurveneingang die Haftung auf der Flanke. Es war das erste Mal für mich, dass die Bedingungen vom Trockenen ins Nasse wechselten. Von nass zu trocken erlebte ich schon einige Male. Von den Slicks zu den Regenreifen zu wechseln, ist ziemlich schwierig", erklärt Redding.

"Es ist nicht einfach, den richtigen Zeitpunkt für den Wechsel zu erkennen. Mein Timing war nicht schlecht. Vielleicht hätte ich eine Runde eher reinkommen sollen. Ich bin weder enttäuscht noch froh. Im ersten Teil des Rennens war ich bester Open-Honda-Pilot. Vor dem Regen fühlte ich mich gut. Das hatte ich so nicht erwartet", gesteht der Brite. "Nach den beiden vergangenen Rennen bin ich zuversichtlich, dass ich bald wieder zurückschlagen kann."