F1 Grand Prix of China - Practice
Helmut Marko ist seit 2005 Motorsportchef des Red Bull Racing Teams © Getty Images

Red Bulls-Motorsportchef Helmut Marko verteilt vor dem Heim-Grand-Prix in Österreich einen Seitenhieb gegen Mercedes. Das Formel 1-Team habe keine Fans.

Red Bulls Motorsportchef Dr. Helmut Marko hat sich einmal mehr abfällig über Konkurrent Mercedes geäußert. Vor dem Heim-Grand-Prix in Österreich spricht der 74-Jährige dem Formel-1-Team die Beliebtheit bei den Fans ab.

"So wie Audi müssen die inserieren, wenn sie einen Sieg haben", stichelte Marko im Interview mit der Autorevue über das deutsche Werkteam und begründet seine Meinung mit dem mangelnden Standing bei den Fans der bekanntesten Motorsportklasse.

Die Followerzahlen stützen Markos Aussagen jedoch nicht. Mercedes hat bei Facebook 11,1 Millionen Fans, Red Bull lediglich 7,7 Millionen. Auf Twitter liegen die Silberpfeile mit 1,83 Millionen Followern hauchdünn vor den Roten Bullen.

Vor dem Hintergrund es anstehenden Rennens in Österreich könnte der Seitenhieb eine Anspielung auf eine Mercedes-Plakatkampagne aus dem Jahr 2015 sein, als die Silberpfeile vor dem Grand Prix mit dem Slogan "Spitze des Spielbergs" geworben hatten. 

Eine Aussage, über die Red Bull und besonders Helmut Marko nicht begeistert waren. Dem Motorsportchef wird ohnehin kein gutes Verhälttnis zu Mercedes und vor allem Toto Wolff nachgesagt. 

Die nächste Auseinandersetzung der beiden Teams droht Red Bull zu verlieren. Beim Heimrennen auf der Vollgas-Strecke in Österreich sind die Boliden der Österreicher klar im Nachteil.

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