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Lewis Hamilton ist dreimaliger Formel-1-Weltmeister © Getty Images

Im Qualifying von Spielberg geht der WM-Kampf zwischen Lewis Hamilton und Sebastian Vettel weiter. Der Brite wird aber von einer Strafversetzung ausgebremst.

Der Titelkampf in der Formel 1 geht in die nächste Runde: Der Grand Prix von Österreich am Sonntag (ab 14 Uhr im LIVETICKER) markiert den Startschuss für einen heißen Monat in Europa.

Bis zum 30. Juli folgen die Großen Preise von Großbritannien und Ungarn. Vor der Sommerpause steht weiterhin das brisante Duell zwischen WM-Spitzenreiter Sebastian Vettel (Ferrari) und Verfolger Lewis Hamilton (Mercedes) im Mittelpunkt.

Nach Vettels Rammstoß in Baku ist das Duell hitziger denn je – im Qualifying am Samstag (ab 14 Uhr im LIVETICKER) gibt es in Spielberg das nächste Duell zwischen den beiden WM-Rivalen.

Hamilton wird strafversetzt

Hamilton galt nach den starken Trainingseindrücken am Freitag als Favorit. Der Vizeweltmeister hatte beide Trainingseinheiten dominiert und mit Streckenrekord die Bestzeit vor Vettel gesetzt.

Doch von der Pole wird Hamilton dennoch nicht ins Rennen starten können. Wegen eines unerlaubten Getriebewechsels wird der Brite in der Startaufstellung um fünf Plätze strafversetzt.

Das ist die Gelegenheit für Vettel, doch Spielberg war bisher kein gutes Pflaster. Noch nie stand der viermalige Weltmeister auf dem Podest und lediglich einmal wurde er Vierter. Zweimal sah der Hesse erst gar nicht die Zielflagge, so auch im letzten Jahr. Auch zu einer Pole-Position reichte es noch nicht.

Regen-Qualifying ist möglich

Da Hamilton durch die Strafversetzung gehandicapt ist, könnte die große Stunde von Mercedes-Pilot Valtteri Bottas schlagen und auch Vettels Teamkollege Kimi Räikkönen möchte im Kampf um die Pole eingreifen.

Bei dem aktuell unbeständigen Wetter in Spielberg ist sogar ein Regen-Qualifying durchaus möglich. So steigt die Regenwahrscheinlichkeit zu Beginn des Qualifyings auf 35 Prozent.

Sollte es tatsächlich regnen, müsste man auch Red Bull ganz oben auf der Rechnung haben, da der Leistungsnachteil auf den langen Geraden dann keine große Rolle mehr spielt.

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